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    <title>www.angelinchains.com :: Forum</title>
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    <description>Supernatural Portal :: XOOPS Community Bulletin Board</description>
    <lastBuildDate>Sat, 04 Sep 2010 09:39:48 +0200</lastBuildDate>
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    <category>Story Corner</category>
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      <title>www.angelinchains.com :: Forum</title>
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      <title>Kapitel 5 [by Lunedd]</title>
      <link>http://www.angelinchains.com//modules/newbb/viewtopic.php?topic_id=19&amp;forum=11</link>
      <description>Powerplay:: Powerplay&lt;br /&gt;
Sie stiegen in die U-Bahn, deren Haltestelle direkt unterhalb des Hotels lag und kamen an der Pennsylvania Station unterhalb des Madison Square Gardens wieder ans Tageslicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jensen blieb vor dem runden Gebäude stehen und strahlte Jared an. „Das hier, das ist das Beste, das es gibt! Präg dir die Schüssel gut ein - du wirst hier deine besten, aber auch deine schlechtesten Zeiten erleben!“ Er lachte leise in sich hinein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Okay, kann man ja nicht verfehlen und so blöd bin ich nun auch wieder nicht, ich weiß, wie der Garden aussieht! Also los! Beweg dich, Jensen! Wir wollen doch nicht, dass du noch zahlen musst.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jensen trabte hinter Jared her und beäugte unterwegs dessen Füße. „Was für ’ne Schuhgröße hast du? Weil - deine Schuhe hat jetzt Jeffrey, und der hat keine Ahnung, dass wir hier sind.“ Jensen grinste wieder über das ganze Gesicht, was ihn wie einen großen Jungen aussehen ließ. Seine grünen Augen blitzten. „Wir haben in der Kabine verschiedene Schuhe - ich glaub nicht, dass Jaro etwas dagegen hat, wenn du dir mal schnell seine leihst.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jared nickte. „Okay, werde auch sorgsam damit umgehen.“ Sie schritten in die Kabine und begannen sich umzuziehen. Um eventuellen Verletzungen vorzubeugen, zogen sie sich die Schützer an, ehe sie in die Schuhe schlüpften. Dabei warf Jared dem Blonden heimlich immer wieder Blicke zu. Er musste zugeben... Von Nahem betrachtet war Jensen Ackles noch attraktiver und das dachte Jared ohne Scham, denn es war wohl normal, wenn man andere Männer auch schön fand. Jedenfalls sah er darin keine Probleme. „Bereit?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jensen klopfte sich in Macho-Manier mit dem Schläger gegen die Schienbeinschoner. „Immer doch! Ich war schon viel zu lange nicht mehr auf dem Eis... eine ganze Woche...“ Er führte Jared durch den langen Gang auf das Eis. Das waren die Zeiten, die er genoss. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Niemand sonst befand sich im Stadion - außer vielleicht dem alten, halbblinden und stocktauben Eismeister - und das Eis war frisch gemacht. Jensen machte ein, zwei Dribbelschritte, als er die glatte Fläche unter den Kufen spürte, und zog eine elegante Kurve, grinste Jared breit an, konnte einfach nicht anders.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Jüngere hielt sich an der Bande fest mit einer Hand, tippte ein paar Mal mit der Kufenspitze auf und grinste zurück. „Gute Konsistenz...“ Nach zwei kleinen Schritten lief er los, machte eine große Drehung und kam dann in einer Halbdrehung bei dem Blonden an. „Also? Ich hab den Schläger und den Puck! Wollen wir?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jensen lachte und zwinkerte ihn an. „DU hast den Puck?“ Er schlug Jareds Schläger beiseite, traf den Puck mit derselben Bewegung und sprintete hinter der schwarzen Hartgummischeibe her. Er skatete über die blaue Linie und schoss den Puck elegant ins linke, obere Eck. Der Puck schlug mit einem leisen „Klong“ an der Querlatte an und trudelte im Kasten. Jensen lachte immer noch, als Jared jetzt zu ihm aufschloss. „Eins zu null für mich.“ Er fischte den Puck aus dem Tor und führte ihn zum Bullypunkt an der Roten Linie. „Was ist?! Komm schon! Lass uns spielen!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jared lachte laut und schon war er bei Jensen, sah ihm in die Auge und stieß den Puck aus dessen Blickfeld, blickte sich nochmals um und grinste, dann jonglierte er den Puck am Boden und schob ihn von links nach rechts und zurück, ehe er ihn wieder von der Mittellinie ins Tor schoss, denn das war eine der besten Eigenschaften, die Jared zu bie-ten hatte. „Ich würde sagen... unentschieden! Also?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Hmmm... netter Schlagschuss, Großer. Aus dir können wir was machen.“ Jensen lief zum Tor und holte den Puck zurück, „Nochmal wird dir das nicht gelingen!“ Er warf den Puck ein, schnappte ihn sich und wollte an Jared vorbeiflitzen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch Jared konterte, er rempelte den Blonden leicht an, entwendete den Puck und schoss wieder an Jensen vorbei, schoss den Puck ins Tor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jensen schwankte, der Stoß schien direkt bis in sein Hirn zu blitzen. Er zwinkerte und machte zwei Schritte, dann kippte er um. Benommen blieb er auf dem Eis liegen und überlegte, ob er erst die Arme oder erst die Beine sortieren sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sofort war Jared bei ihm, schlitterte auf den letzten Metern auf Knien zu ihm. „Scheiße! Jensen! Jen! Alles okay? Hey, Mann, das tut mir leid... Soll ich nen Arzt rufen?“ Der Jüngere war beinahe panisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Scheiße, nein.“ Jensen kniff die Augen zusammen, als zwei Jareds vor ihm Samba tanzten. „Stell mich einfach nur auf die Füße. Und wehe, du sagst dem Coach ein Wort davon. Ich will, ich MUSS spielen... Shit...“, Jensen rollte sich auf die Seite, „Da wirst du mich echt gut beschützen müssen, wenn ich wegen so einem Furz schon umfalle.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jared schluckte... Er half ihm auf die Beine, hielt ihn fest, als Jensen schwankte, drückte ihn gegen die Brust. „Okay okay, aber dann müssen wir aufhören, also jetzt... Lass uns ‘ne Pause machen und dann, wenn du wieder fest stehst, gehen wir wieder aufs Eis, okay?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Okay…“, nickte Jensen und ließ sich von Jared zur Bank ziehen. Im Grunde konnte er schon wieder alleine laufen, aber Jared roch verdammt gut, und Jensen konnte die Wärme seiner großen Hände durch sein Shirt fühlen. Er hob unwillkürlich den Kopf und drückte die Nase an Jareds nackten Hals. Ein Stromstoß durchfuhr ihn und seine Beine gaben für den Bruchteil einer Sekunde nach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jared aber fing ihn auf, drückte ihn noch enger an sich. „Mann, so fest war ich nun nicht oder? Ich weiß manchmal nicht, wohin mit meinen Kräften... Komm, hier.“ Er half ihm auf die Bank und setzte sich neben ihn. „Geht’s halbwegs?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Hmm-hm…“ Jensen drückte sein schamrotes Gesicht weiterhin an Jareds Schulter. ‚&lt;i&gt;#OOPS#, was ist denn mit mir los... das kann doch nicht an der Gehirnerschütterung liegen... Jared riecht einfach göttlich!&lt;/i&gt;’ „Mmmm, bring mich nach Hause…“, murmelte er, „Keine Lust mehr.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jared sah ihn stirnrunzelnd an und nickte dann. „Okay. Schaffst du es oder soll ich dir noch helfen?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Uh... wenn du mir helfen könntest... die Schuhe... ich will mich nicht vorbeugen, sonst mach ich nen Purzelbaum.“ Jensen beobachtete, wie Jared sich vor ihn kniete und ihm die Schnürsenkel öffnete. Er stellte sich vor, wie Jared langsam seine Hose öffnete und seinen Schwanz herausnahm, ihn streichelte und pumpte, schließlich mit den vollen Lip-pen umschloss und… Jensen kniff die Augen zu und stöhnte. ‚&lt;i&gt;Du bist echt neben der Spur, Ackles!’&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jared öffnete behutsam die Schuhe, löste auf die Beinschützer und leckte sich immer wieder über die Lippen. ‚&lt;i&gt;Gott, sein Körper sieht nicht nur gut aus, er fühlt sich auch so an... scheiße, Jay... Hör auf, sowas zu denken!&lt;/i&gt;’, rügte er sich in Gednken und wurde knallrot. Er half Jensen hoch und brachte ihn in die Kabine. „Willst du gleich nach Hause oder erst noch duschen?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum hatte er das gesagt? Wollte er Jensen nackt sehen? ‚&lt;i&gt;Vielleicht...&lt;/i&gt;’, dachte er noch und biss sich auf die Lippen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jensens Kopf schnellte zu Jared herum, eine Bewegung, die er sofort bereute. „Uhm... ja... denke schon...“ ‚&lt;i&gt;Ackles, du stotterst wie ne Braut bei der Prom Night…&lt;/i&gt;’ Er räusperte sich. „Ja, natürlich...“ Er zog sich das Shirt über den Kopf, verhedderte sich darin. ‚&lt;i&gt;Und jetzt bewegst du dich wie ein Dreijähriger’&lt;/i&gt;, stöhnte Jensen innerlich auf, während er mit dem widerspenstigen Shirt kämpfte, ‚&lt;i&gt;Wieso bist du so ungeschickt in Jareds Gegenwart?!’&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jared war sofort bei ihm, half ihm auf dem Shirt und streifte für einen Moment die Haut. ‚&lt;i&gt;Weich… Gott im Himmel! Jared! Reiss dich zusammen!&lt;/i&gt;’, mahnte er sich. Er lächelte und zog sich dann eben falls sein Shirt aus, denn das kurze, wenn auch heftige Sparring hatte ihn schwitzen lassen, vielleicht auch nur, weil Schützer und Kleidung nicht gerade atmungsaktiv waren. „Na komm... ähm... gehen wir? Nur schnell drunter hüpfen...“, lachte er. ‚&lt;i&gt;Und dabei mal schön begutachten... JARED!&lt;/i&gt;’, schrie er sich jetzt schon an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jensen ging voraus in den großen Duschraum, schnappte sich Duschgel und stellte sich unter seine Lieblingsdusche hinten links im Eck. Er drehte das heiße Wasser auf und legte den Kopf in den Nacken, ließ das Wasser über sein Gesicht prasseln. „Ahhhh...schönnn...“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jared gesellte sich neben ihn, im Falle, dass Jensen doch noch umkippte, aber auch, weil er ihn von da besser betrachten konnte. Er schluckte leicht und drehte das Wasser auf. Er hatte keine Scham, schließlich war er Spieler, doch bei Jensen musste er irgendwie aufpassen... Er drehte sich etwas, damit er nicht plötzlich mit einem Steifen da stand. „Stimmt... Gibt doch nichts Besseres als ‘ne heiße Dusche.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Jaa...“ Jensen wandte Jared das Gesicht zu und reichte ihm das Duschgel. Sein Blick fiel auf Jareds Schwanz und unwillkürlich schluckte er. ‚&lt;i&gt;Das Ding ist ja riesig! Wie es sich wohl anfühlt...&lt;/i&gt;’ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jensen kehrte Jared schnell den Rücken zu und drehte das Wasser auf kalt. #OOPS#, hoffentlich hatte Jared seinen Blick nicht gesehen - immerhin waren sie ab jetzt Kollegen, und immerhin stand er auf Frauen - richtig? Er kniff die Augen zu und dachte mit aller Macht an Danneel, ihre großen Brüste, ihre feuchte- Jensen legte eine Hand auf seinen eigenen Schwanz und wusch sich. Mist. Hoffentlich war Jared schnell fertig und ging vor ihm. Die Vorstellung von Danneel unter ihm und Jareds Gegenwart hatte seine Wirkung nicht verfehlt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jared hatte das Duschgel entgegen genommen, doch im gleichen Moment wäre es ihm auch schon beinahe aus der Hand gefallen. Allein Jensens Anblick... Nass, voller Schaum... ließ ihn Gedanken entwickeln, die er sich nie auch nur im Ansatz vorgestellt hatte. ‚&lt;i&gt;#OOPS#! Das ist doch nicht wahr...&lt;/i&gt;’, dachte er frustriert. Und er wusste... Würde er jetzt nicht selbst Hand anlegen, würde diese Erektion nicht weggehen. Er wusch sich schneller, intensiver und versuchte an etwas Schlimmes zu denken. ‚&lt;i&gt;Scheiße... warum...&lt;/i&gt;’ Es gelang ihm nicht, denn immer wieder wanderten seine Gedanken zu seinem Kollegen... Wie sollte er das nur aushalten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jensen dachte mit aller Gewalt an Danneels Ehemann, den fetten, alten, kahlköpfigen Uriel Harris und sah mit Erleichterung, wie sein Problem schrumpfte. Er lachte leise auf und drehte sich zu Jared, streckte die Hand aus. „Gib mir das Shampoo nochmal, bitte….“ Er erstarrte und der Blick seiner grünen Augen saugte sich an Jareds Mitte fest. Hatte er etwa... ‚&lt;i&gt;Hat er etwa einen Steifen?! Oh, Mann.. .danke, Jared, du machst es mir nicht gerade leicht!&lt;/i&gt;’ Er riss sich von dem Anblick los und hob den Kopf, blieb prompt mit den Augen an Jareds Lippen hängen. ‚&lt;i&gt;Wie sie sich wohl anfühlen?&lt;/i&gt;’&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Konnte es noch peinlicher werden? Konnte man noch tiefer in Scham versinken? Jared überlegte nicht lange... Ja... man konnte und er hat es wohl eindrucksvoll bewiesen. Schnell tat er sich etwas Duschgel auf die Hand, wandte sich um und reichte Jensen die Flasche, welche aber seinen Händen entglitt und zum Boden fiel. Automatisch wollten beide nach ihr greifen, doch sie stießen mit ihren Köpfen zusammen und sackten in die Knie. „Aahh... Sorry, Jen...“, meinte Jared und war insgeheim froh darüber, denn schlagartig hatte der Schmerz die Erregung verdrängt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Uhh...“ Jensen schüttelte leicht den Kopf. Das fehlte noch! Wie sollte er Jeffrey erklären, wie er zu einer neuerlichen Gehirnerschütterung gekommen war? ‚&lt;i&gt;Sorry, Jeff, Jared und ich waren duschen und ich war scharf auf ihn, dann haben wir uns gebückt und sind zu-sammengeknallt?&lt;/i&gt;’ Niemals! Jensen zwinkerte, als der Schmerz schnell nachließ und at-mete auf. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erst jetzt bemerkte er, dass Jared direkt vor ihm kniete und seine vollen Lippen ganz nah vor Jensens Gesicht schwebten. Jensen wägte die Optionen blitzschnell ab. Entweder er stand auf und tat, als wäre nichts geschehen - dann würde er niemals herausfinden, ob diese Lippen weich oder so hart wie der Rest von Jareds Körper waren - oder er tat &lt;i&gt;es &lt;/i&gt; einfach. Die Intensität in Jareds braunen Augen nahm ihm die Entscheidung ab. Jensen beugte sich etwas weiter vor und legte seine Lippen auf die von Jared. Schloß die Augen. Wartete auf die Explosion.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weich. Die Lippen waren weich und schmeckten süß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Braunhaarige erstarrte kurz, doch sein Körper war schneller als der Verstand. Er erwiderte den Kuss leicht und brachte seine Hände zum Einsatz, verfing sich damit in Jensens Haaren. Was taten sie hier?! Das... Sie waren doch nicht schwul! Jedenfalls dachte Jared es, doch Jensen... Jensen war einfach... so schön... so weich... erregend. Seine Lippen waren nicht nur vom Sehen weich und voll, auch der Kuss bewies es ihm. Immer wieder lösten sie sich, kamen sich näher und verfingen sich erneut in dem Kuss. ‚&lt;i&gt;Gott, ich glaube ich sterbe bald vor Geilheit!’&lt;/i&gt; Und das stimmte, denn sein Schwanz begann zu zucken...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jensen stupste mit seiner Zunge gegen Jareds Lippen, während sein Verstand ihn anschrie: ‚&lt;i&gt;Ackles, was tust du?! Bist du ne Schwuchtel?! Wenn euch jemand erwischt...&lt;/i&gt;’, doch als Jareds Hände durch seine Haare fuhren, hörte Jensen sich selbst stöhnen. ‚&lt;i&gt;Scheiß auf Schwul sein - diese Lippen sind einfach verboten gut!&lt;/i&gt;’&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jared lächelte leicht und intensivierte den Kuss, huschte mit seiner Zunge in die andere, fremde Mundhöhle und zog auch den Blonden näher zu sich. Er zitterte leicht und stöhnte. ‚&lt;i&gt;Gott... Wir sollten aufhören, bevor alles zu spät ist! Komm Jared! Hör auf! Das ist nicht gut! Nicht für dich... nicht für Jensen! Ihr setzt damit alles aufs Spiel!&lt;/i&gt;’, dachte er nur und sein Verstand besiegte die Lust. Dennoch musste er sich schon fast mühevoll lösen und legte seine Stirn an Jensens. „Jen...“, hauchte er.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jensen atmete schwer und blinzelte. „J-Jay? W-was...“ Er fuhr sich über die Lippen, die noch von Jareds Berührung prickelten und fuhr sich dann über das Gesicht. „Tut mir leid... sorry... #OOPS#… ich wollte nicht... #OOPS#... Sorry...“ Er rutschte ein bisschen von Jared weg und kam schwankend auf die Füße, stützte sich gegen die geflieste Wand. In ihm tobte ein Sturm, und er wusste nicht, wie er ihn besänftigen konnte. „Ahhh... wenn du... zurück ins Motel willst... ist das okay... Sorry... Sorry...“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jared schluckte, doch ans Zurückgehen dachte er im Traum nicht. Er kam auf die Beine und stellte sich hinter Jensen, streichelte sanft die Schultern. „Du brauchst dich nicht entschuldigen... Dude... Immerhin... es gehören zwei dazu und wenn das Angebot trotz-dem noch steht... Ja... ich würde gerne zu dir kommen...“ Er ließ es sich nicht nehmen: zärtlich liebkosten die Lippen nun die Schultern des anderen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jensen schauderte zusammen, hielt still, entwand sich dann jedoch Jareds Händen. „Uhm... hör zu... ich bin nicht... schwul oder sowas. Keine Ahnung, was das eben war…“ ‚&lt;i&gt;Wunderschön&lt;/i&gt;’, dachte er, „Huh, wir sollten... das Ganze... vergessen?“ Er traute sich nicht, sich umzudrehen, aus Angst, dann wieder etwas zu tun, was er später bereuen könnte. Er biss sich auf die Lippe, bis er Blut schmeckte und fügte hinzu: „Kollegen, Teamkameraden. Von mir aus auch Freunde. Einverstanden?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jared spürte, wie Jensen mit sich kämpfte. Himmel, er wusste selbst nicht, was gerade hier abgelaufen war. „Das habe ich nie behauptet... Nennen wir es einfach... Nachwir-kungen der Gehirnerschütterung, okay?“ ‚&lt;i&gt;Obwohl genau das nicht stimmt....&lt;/i&gt;’ „Vergessen wir es. Das, was hier passiert ist, wird nicht weiter erzählt... Okay. Freunde“, lächelte er.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jensen drehte sich jetzt zu ihm um und entspannte sich etwas. Er erwiderte Jareds Lächeln und nickte. „Wir sollten uns anziehen. Ich hab Hunger wie ein Bär!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Hahaha... okay... ähm, zuerst wars unentschieden, aber da ich dich zu Boden geworfen hab, zahlst wohl du, hahaha…“, lachte Jared und schritt aus der Dusche, wackelte unbewusst mit seinem Hintern und schlang sich dann das Handtuch um die Hüften.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jensen leckte sich über die Lippen und starrte finster auf seinen kleinen Freund, der bei diesem Anblick wieder leicht den Kopf hob. ‚&lt;i&gt;Ruhe da unten! Jared ist - ein FREUND...&lt;/i&gt;’ Er griff sich ein Handtuch und rubbelte sich kräftig ab. „Pah, das hättest du wohl gerne! Ich bin von alleine umgefallen, dein Windhauch hatte damit nix tun - vergiss nicht, Gehirnerschütterung?!“ Er nahm das inzwischen feuchte Handtuch von seinem jetzt trockenen Körper und versetzte Jared damit einen Klaps. Er grinste den Größeren frech an. „Aaaber ich will ja mal nicht so sein. Von wegen, du bist ja neu in der Stadt und sowas alles. Ich führ dich schon noch ins New Yorker Nachtleben ein...“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jared lachte, riss sich sein Tuch vom Körper und schlug damit auch auf Jensens Po ein. „Hahaha, na dann will ich eine Revanche, wenn du ohne solche Ausreden kommst! Hahaha...“, er lachte nur und griff dann seine Klamotten, die im Schrank verstaut waren. „Und ja... vielleicht sollte ich mir wirklich neue Klamotten kaufen... Ist ja New York und nicht Kanada, was?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Einverstanden! Und einverstanden. Aus dir machen wir schon noch einen Homeboy.“</description>
      <pubDate>Wed, 23 Jun 2010 10:35:53 +0200</pubDate>
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      <title>Reviews - Endgame [by angelinchains]</title>
      <link>http://www.angelinchains.com//modules/newbb/viewtopic.php?topic_id=22&amp;forum=14</link>
      <description>Reviews - Endgame:: Reviews - Endgame&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Comments appreciated!&lt;/strong&gt;</description>
      <pubDate>Sun, 20 Jun 2010 08:57:57 +0200</pubDate>
      <guid>http://www.angelinchains.com//modules/newbb/viewtopic.php?topic_id=22&amp;forum=14</guid>
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      <title>Part 3/3 [by angelinchains]</title>
      <link>http://www.angelinchains.com//modules/newbb/viewtopic.php?topic_id=21&amp;forum=13</link>
      <description>Endgame - Alternatives Ende zur SPN Folge 5.22  - completed:: Part 1/3 - Part 3/3&lt;br /&gt;
Die Schlafzimmertür fiel leise ins Schloss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bobby wandte sich an Crowley, während sich Castiel um Jesse kümmerte und sich mit ihm auf die Couch setzte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Und ist da nicht noch eine Sache zwischen uns, die wir zu bereinigen hätten?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Ich wüsste jetzt nicht wovon du sprichst&quot;, antwortete der Dämon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ihm eine scharfe Ermahnung von Castiel einbrachte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Wie wäre es, wenn du nun deinen Teil der Vereinbarung einhältst und den Vertrag für nichtig erklärst?&quot; meinte Bobby.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Och, kommt schon, das ist doch schon längst geschehen&quot;, winkte Crowley ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesse schüttelte schwach den Kopf, &quot;du lügst.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Crowley seufzte laut auf, &quot;drei gegen einen, das ist aber nicht sehr fair.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Hör auf von Fairness zu reden&quot;, sagte Castiel, &quot;du hättest Bobby erst gar nicht in die Sache mit reinziehen sollen.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Und wie hättet ihr dann Death gefunden?&quot; Crowley klugscheißerisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Es hätte sicher auch noch andere Mittel und Wege gegeben&quot;, meinte der Engel und warf Bobby einen vernichtenden Blick zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Schon gut, Cas. Danke, ich kann für mich selbst reden&quot;, brummte Bobby, &quot;also Crowley. Wir haben uns an die Vereinbarung gehalten, jetzt bist du an der Reihe.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Ihr seid vielleicht ein paar Spaßbremsen&quot;, Crowley klang wie ein kleines Kind, dem gerade sein Lieblingsspielzeug aus der Hand gerissen wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Tu es, oder ich sehe mich gezwungen meine modifizierten Kräfte an dir auszuprobieren und ein Exempel zu statuieren&quot;, drohte ihm Castiel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Oder wie wäre es, wenn ich mich in seinen Körper zappe und ihn zum explodieren bringe&quot;, Jesse grinste von einem Ohr zum anderen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Ihr seid ein Haufen Sadisten&quot;, beschwerte sich Crowley und streckte seine rechte Hand nach Bobby aus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sofort gingen die beiden anderen in Angriffsstellung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Ein Haufen nervöser Sadisten&quot;, schnappte Crowley.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Dokument erschien aus dem Nichts in seiner Hand, ging gleich darauf in Flammen auf und wurde zu Asche, die langsam auf den Boden rieselte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Zufrieden? Der Deal ist Geschichte und ich mach mich jetzt vom Acker. &quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Crowley schnitt eine Grimasse, schnippte mit den Fingern und war verschwunden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Ist er …?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesse nickte Bobby zu, &quot;ja, er ist weg.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Was?&quot; fragte Sam müde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Was, was?&quot; gab Dean überrascht zurück. Er saß auf einem Stuhl, neben dem Bett.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Glaubst du, ich spüre nicht, wie du mich anstarrst? Wie sich deine Blicke förmlich in mich hineinbohren. Wieso tust du das? Weil du dich fragst, was da wohl zurückgekommen ist? Ob ich wirklich dein Bruder bin, oder gar sein böser Zwilling?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Nein … nein Sam, das … das tu ich nicht. Bestimmt nicht. Ich ….&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Lügner&quot;, zischte der jüngere, &quot;es ist erschreckend, wie gut wir uns beide kennen. Ich glaube fast ich konnte deine Gedanken gerade eben hören.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dean schluckte, wurde ein wenig verlegen, &quot;und dafür brauchst du nicht einmal deine Augen zu öffnen, was? Aber du täuschst dich. Ich … ich bin einfach froh, dass du es geschafft hast. Dass wir die ganze Scheiße hinter uns haben und dass wir …&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Plötzlich begann die Erde zu beben. Aus dem Wohnzimmer drangen aufgeregte Schreie zu ihnen, ehe die beiden Winchester Brüder in gleißendes Licht getaucht wurden. Schützend hielten sie ihre Hand vor Augen. Als das Licht langsam erlosch und sie halbwegs wieder etwas erkennen konnten, befanden sie sich auf einem Friedhof. Auf jenem Friedhof in Detroit, auf dem Dean damals in seiner Zukunftsvision gewesen war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Scheiße, was war das denn?&quot; rief Bobby, der sich gerade an der Fensterbank hochzog, während Castiel und Jesse bereits Richtung Schlafzimmer stürmten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als der Engel die Tür aufriss, drang ein Hauch von Schwefel gepaart mit Vanille in seine Nase.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesse verzog angeekelt das Gesicht&quot;, igitt, stinkt das. Wer war das, Luzifer?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Castiel schüttelte den Kopf, schloss die Augen und konzentrierte sich, &quot;nein. Es war Michael, verdammt. Ich  dachte, wir hätten in ausgeschaltet.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Was ist?&quot; fragte Bobby atemlos und erstarrte, als er an Jesse und Castiel vorbei, ins leere Zimmer starrte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Michael&quot;, antwortete der Engel tonlos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Ja, aber er war nicht allein. Jemand hat ihm geholfen und ich denke ich weiß auch wer&quot;, orakelte Jesse, &quot;und wenn wir sie nicht finden, dann sind sie ganz schön am Arsch.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Michael, was soll die Scheiße?&quot; brüllte Dean, &quot;wir haben Luzifer zurück in den Käfig gesteckt. Es wird keine Apokalypse geben.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Ihr habt Euch nicht an die Spielregeln gehalten&quot;, dröhnte Michaels Stimme über den alten Friedhof. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er steckte noch immer in Adams Körper, der erstaunlicherweise keine einzige Blessur mehr hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;So ein Pech aber auch&quot;, meinte Sam lakonisch, &quot;du ahnst gar nicht, wie leid es mir tut, dich um den großen Endkampf gebracht zu haben. Wir mussten nicht einmal Menschen dafür opfern. Der gute Nick war nämlich schon tot.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Schweig still&quot;, Michael streckte seine rechte Hand aus und fegte Sam damit von den Füßen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die blonde junge Frau neben ihm, lachte amüsiert auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl sie in einem anderen Körper steckte, wusste Sam sofort, um wen es sich handelte, &quot;Meg! Das hätte ich mir denken können. Was tust du hier?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Ich will meinen Vater rächen und Michael wird mir dabei helfen. Wir werden Euch zerquetschen wie lästige Wanzen. Ihr beiden Arschlöcher, dachtet ihr wirklich, ihr kämt ungeschoren davon?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Der Erzengel und seine Dämonenschlampe, wie niedlich&quot;, Deans Stimme hatte einen schneidenden Unterton angenommen, &quot;was hat sie dir denn versprochen, Michael? Gratis Blowjobs bis ans Lebesende? Jeden Freitag und Samstag nen Lapdance?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Michaels rechte Hand streckte Dean unsanft zu Boden. Er schlug mit seinem Hinterkopf hart an einen Grabstein und sah für einen Moment nichts als ein dutzend aufblitzender Sternchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Na schön&quot;, fauchte Sam und sah zwischen Michael und Meg hin und her, &quot;was probt ihr beiden hier? Den Aufstand der Übriggebliebenen? Wo habt ihr Eure dämonische Armee? Oder haben euch alle im Stich gelassen? Seht es doch ein, der Krieg ist vorbei, noch ehe er begonnen hat.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Ihr hattet kein Recht euch zwischen Luzifer und mich zu stellen&quot;, sagte Michael wütend, &quot;es war eine Familienangelegenheit.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Wowowowow, mooooooment&quot;, mischte Dean sich ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sein Blick war noch leicht verschwommen, seine Knie ein wenig weich, also hielt er sich an einem Grabstein fest.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Leider habt ihr Halbaffen meinen Bruder und mich da mit reingezogen. Hättet ihr eure spätpubertäre Auseinandersetzung auf anderer Ebene ausgetragen, hätten wir wohl nicht dazwischengefunkt. So jedoch, habt ihr uns keine andere Wahl gelassen.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Es war euer Schicksal verdammt noch mal. Sam, erzähl Dean, was Luzifer dir über deine Vergangenheit berichtet hat, von Azazel und seiner Gang. Von all den Dämonen, die dich dein ganzes Leben lang begleitet haben&quot;, Meg spie die Worte förmlich aus, &quot;sag ihm, dass du das Böse noch immer in dir spürst und die Versuchung einfach zu groß ist, um ihr zu widerstehen. Sag ihm, dass du es dir da unten beinahe anders überlegt hättest, dass du …&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Halte deine verlogene Fresse&quot;, schnitt ihr Sam das Wort ab, &quot;deine Lügen werden keinen Keil mehr zwischen uns treiben. Nicht war Dean?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als nicht sofort eine Antwort von seinem Bruder kam, drehte Sam sich kurz um, &quot;Dean?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Schon in Ordnung Sam, mir ist nur ein bisschen die Puste ausgegangen.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Er ist ein schlechter Lügner, nicht wahr?&quot; spöttelte Meg, &quot;sieh ihn dir an, deinen älteren Bruder, der eurem Daddy schwören musste, auf dich aufzupassen oder noch besser, dich zu töten, wenn aus dir mal ein Monster wird. Überlegst du gerade, wie du Sam am besten zur Strecke bringen könntest?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Michael hatte genug von dem sinnlosen Geplänkel, &quot;hör auf damit Meg.  Das ist Zeitverschwendung. Dafür sind wir nicht hier. Ich will das was mir zusteht Dean, ich will deinen Körper.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dean lachte kurz auf, &quot;ha, wie bitte? Du willst meinen … meinen Körper? Was bitteschön, soll das? Du hast doch schon einen. Und Luzifer brauchst du auch nicht mehr zu bekämpfen.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Es geht ihm nicht um deine menschliche Hülle&quot;, ließ sich Castiels Stimme aus dem Hintergrund vernehmen, &quot;es geht um das, was in dir steckt.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Engel und Jesse hatten sich kurz zuvor neben einer alten Gruft materialisiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dean zog die Stirn kraus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Um das was in mir drinnen steckt? Etwa meine Blähungen und meine gebrochenen Knochen?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Wage es nicht, dich hier einzumischen Castiel, es wäre dein Tod&quot;, drohte Michael, &quot;du kannst den Schutzschild nicht durchbrechen und auch der Bengel kann es nicht. Es wäre euer beider Ende.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Deine Theatralik in Ehren, aber weder Dean noch Sam werden unsere Hilfe benötigen, dessen bin ich mir sicher.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Castiel klang so überzeugt, dass die Winchester Brüder fragende Blicke tauschten. Keiner der beiden wusste im Moment was genau da eigentlich vor sich ging.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Ich hatte nicht mit Zaungästen gerechnet&quot;, grinste Meg, &quot;schön, dass ihr gekommen seid, um den Sam und Dean beim sterben zuzusehen.  Nette Geste.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Hochmut kommt bekanntlich noch vor dem Fall&quot;, warf Jesse ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Michael hob die Hand und für einen Augenblick schien die Zeit still zu stehen. Jedenfalls außerhalb des Schutzschildes. Denn Castiel und Jesse standen da wie festgefroren und die Blätter die der Wind aufgewirbelt hatte, verharrten in der Luft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Dean Winchester, das Tribunal hat dich für schuldig erklärt&quot;, sagte Michael.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Welches Tribunal? Nimmst du Drogen?&quot; wollte Dean wissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Das Tribunal hat dich für schuldig erklärt, ebenso wie deinen Bruder Sam Winchester&quot;, fuhr Michael unbeirrt fort, &quot;schuldig dessen, sich nicht eurem Schicksal zu ergeben und somit auch die Zukunft geändert zu haben. Dieses Vergehen wird mit dem Tod geahndet. Als erstes wirst du deinem Bruder beim Sterben zusehen Dean Winchester. Danach wirst du mir deinen Körper überlassen.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dean sah belustigt zu Sam hinüber, &quot;der Kerl hat sie nicht mehr alle. Eindeutig. Der leidet an einem akuten Anfall von Größenwahn. Oder vielleicht gibt es ja sowas wie himmlisches Haschisch. Engelsgras oder so.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sam schüttelte den Kopf, &quot;ich denke schon, dass es ihm ernst ist mit seinen Drohungen und dem ganzen Hokus Pokus. Allerdings frage ich mich, welche Rolle Meg dabei spielt? Die böse Stiefmutter vielleicht?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Euch beiden wird das Lachen noch vergehen, wenn Michael und ich erst einmal mit euch fertig sind.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Megs Gesicht verzerrte sich kurz zu einer hässlichen Fratze.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Deine kleine Horrorshow lockt auch keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervor&quot;, gab Dean zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Plötzlich war die Luft von Michaels Energie erfüllt. Die beiden Brüder fühlten wie sie über ihre Haut hinweg strich.  Jedes Härchen in Sams Nacken stellte sich einzeln auf. Doch anstatt beunruhigt zu sein, kostete es ihm nur ein leises Lächeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er sah hinüber zu Meg, Der Hass, der aus jeder Pore ihres Körpers drang, hatte etwas Animalisches an sich. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sam grinste, &quot;na schön Prinzessin, du hast zwei Möglichkeiten. Auf die harte oder auf die sanfte Tour.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meg spuckte ihm vor die Füße, &quot;wer denkst du, dass du bist, um Luzifers Tochter so einen Vorschlag zu unterbreiten? Nichts wird Michael und mich davon abhalten, Euch zu vernichten.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sam tat, als würde er gähnen, &quot;netter Vortrag, also dann auf die harte Tour.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sein Gesichtsausdruck veränderte sich und mit einem, kaum merklichen, Kopfnicken, befahl  er Meg in seine Arme. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie konnte nicht dagegen an. Ihre Zehenspitzen streiften über die unebene Friedhofserde. Sie war Sams Willen hilflos ausgeliefert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Nein, was …&quot; sagte Michael kaum hörbar. Wie gelähmt beobachtete er das Schauspiel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Meg in Sams Armen lag, streiften seine Lippen sanft die ihren. Für den Bruchteil einer Sekunde erstarrte sie in seiner Umarmung. Sie musste ihren Kopf heben, um Sam in die Augen sehen zu können?&quot; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Was bist du?&quot; ihre Stimme klang ängstlich, wie die eines kleinen Mädchens. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein kehliges Lachen drang über Sams Lippen, während sich seine Augen mit dämonischer Schwärze füllten. Dean schluckte. Er wusste nicht, was er von der ganzen Sache halten sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Ich hoffe, du weißt, auf wessen Seite du stehst&quot;, ging es dem älteren Winchester durch den Kopf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beinahe so, als hätte Sam ihn gehört, sah er zu ihm hinüber und schloss kurz die Augen.  Als er sie wieder öffnete, war nichts Menschliches mehr an ihnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sam spürte die Kälte, die in ihm hochkroch. Die dunkle Energie, die begann, ihn auszufüllen. Und er ließ es zu. Es brodelte in seinem Inneren. Luzifer hatte das Dämonenblut nicht zur Gänze absorbiert. Es pumpte noch immer durch seine Adern. Er hörte es in seinen Ohren rauschen und es verlieh ihm ein Gefühl von unendlicher Stärke. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sam presste seine Lippen auf Megs. Absorbierte jenen Teil von ihr, der von diesem menschlichen Körper Gebrauch machte. Er suchte nach einer Seele, doch er fand keine. Er drückte Luzifers Tochter fester an sich und zwang ihr mehr von seiner Stärke auf. Ihr Körper wurde stocksteif, ihre Arme flogen zur Seite, doch Sam ließ sie nicht los. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er fühlte ihr einst menschliches Herz, das wie wild in ihrer Brust schlug. Gemeinsam fielen sie auf die Knie. Mit einem Mal schien das Leben wieder in Megs Körper zurückzukehren. Völlig hysterisch und mit weit aufgerissenen Augen schrie sie auf. Doch Sams Lippen bedeckten noch immer ihren Mund, erstickten ihre Schreie. Eine Flut von Dämonenblut ergoss sich in Sams Mund.  Meg wehrte sich mit Händen und Füßen. Ein aussichtsloser Kampf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch Michael war nicht imstande ihr zu helfen. Eine unsichtbare Macht hielt ihn im Schach. Und eigenartiger Weise schien diese Macht von Dean auszugehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sam ließ von Megs Lippen ab, strich mit seiner Wange über ihre und meinte, &quot;wieso wehrst du dich denn nicht? Du machst es mir ja beinahe zu leicht.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sam legte seinen Kopf ein wenig in den Nacken, um Meg in die Augen zu sehen. Ihr Gesicht war blutverschmiert, ebenso wie seines. Er sog den Duft des roten Lebenssaftes in sich auf. Leicht süßlich, metallisch und darunter nichts als der blanke Horror. Er konnte Megs Angst förmlich riechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Du, du wirst uns beide töten&quot;, stammelte sie, &quot;du gehst zu weit Sam Winchester.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sam verstärkte den Druck auf ihr Kreuz erneut, das Blut begann rascher über ihre Lippen zu fließen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwar spürte er, wie ihre Energie zurück kehrte, doch sie war schon zu sehr geschwächt, um sie gegen ihn zu richten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sam gab dem Drang Meg das Blut von der Haut zu lecken nicht nach. Er war übermächtig. Deshalb beschloss er, dem ganzen ein Ende zu bereiten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Richte deinem Vater schöne Grüße von mir aus&quot;, flüsterte Sam ihr zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann absorbierte er den Rest ihrer Energie, sog sie in sich auf, wie ein Schwamm und sie hörte auf zu existieren. Der Köper in Sams Armen fiel schlaff in sich zusammen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Nein, Meg!&quot; schrie Michael, streckte eine Hand nach ihr aus, &quot;dafür werdet ihr beide bezahlen. Hört ihr? Ich werde euch vernichten. Ich werde die ganze Menschheit vernichten!&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie schon zuvor fühlten die Winchester Brüder, die Energie und den Hass, der von Michael ausging und eigentlich müssten schon längst mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Boden liegen. Doch dem war nicht so. Sam sah hinüber zu Dean. Zuerst meinte er einer Sinnestäuschung zu erliegen. Denn Deans Körper war in helles Licht getaucht. Es umgab ihn wie eine zweite Haut. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Wer hilft dir?&quot; fauchte Michael ihn an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sam schluckte ein paar Mal hintereinander. Das Leuchten wurde intensiver.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Wer beschützt dich vor meiner Macht?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Niemand&quot;, sagte Dean unvermittelt und ganz ruhig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit einem Mal wurde es Sam bewusst: Die Hure Babylons, die Dean getötet hatte, ebenso wie Zachariah. Dean trug ebenfalls eine Macht in sich. Eine Macht, die eher etwas göttlichem glich. Ein Seitenblick zu Castiel bestätigte Sams Vermutung. Der Engel  nickte stumm. Die Zeit stand nun nicht mehr still.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Michael kochte vor Wut, &quot;oh, ich weiß verdammt gut, wer dahinter steckt. Castiel. Pah, glaubst du wirklich ein Engel seines Ranges, könnte dir helfen?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Hör zu Michael, wir können das ganze hier und jetzt beenden. Du kehrst zurück, von wo immer du auch hergekommen bist und lässt die Menschheit in Frieden oder …&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Oder was, Dean Winchester? Ausgerechnet DU wagst es mir zu drohen? Siehst du nicht, wie jämmerlich das ist? Du hast nicht die geringste Chance gegen mich. &quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Wenn du dich da mal nicht irrst&quot;, warf Sam ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Deine Kräfte wirken bei mir nicht Sam. Ich bin kein Dämon&quot;, Michaels Stimme war noch immer voller Hochmut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Wenn ich wollte, könnte ich dich mit einem Handstreich vernichten. Nichts und niemand könnte dich dann noch retten.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während Michael sich Sam näherte, streckte Dean die rechte Hand aus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein bläuchlich weißer Strahl schoss auf Michael zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Erzengel warf einen Blick über die Schulter, &quot;das wagst du nicht!&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit ein paar Schritten in Michaels Richtung verringerte Dean die Distanz zwischen ihnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Michaels Kleidung fing Feuer. Er schrie auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Das ist doch Wahnsinn, Dean! Lass mich gehen, das schaffst du nicht.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der ältere, der Winchester Brüder, stand nun ganz dicht bei Michael und als das Feuer auf die Haut des Erzengels traf, loderte die Flamme hoch, als wäre sie in Kerosin getaucht worden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun war auch Dean von dem gleißenden Licht eingehüllt. Doch er stand nicht in Flammen. Er sah beinahe aus, wie eines dieser Heiligenbilder aus dem Mittelalter, dachte Sam. Heilig, wunderschön und gleichzeitig mehr als furchterregend. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und während Dean immer stärker erstrahlte, desto dunkler wurde Michaels Fleisch, schälte sich von seinem Gesicht, seinen Armen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch immer wand sich Michael in dieser überirdischen Umarmung und schrie. Der Geruch von verbranntem Haar und Fleisch erfüllte die Luft. Es gab jedoch fast keinen Rauch, nur eine immense Hitze, die sich ausbreitete, das Gras versengte und die Grabsteine in Mitleidenschaft zog. Auch Sam wich zurück, obwohl er zu wissen glaubte, dass ihm dieses Licht nichts anhaben würde. Doch er wollte es nicht auf einen Versuch ankommen lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deans Augen nahmen jenen seltsamen grauen Glanz an, den sie schon an sich hatten, als er Zahariah getötet hatte. Die Farbe der Flammen veränderte sich erneut, sie leuchteten blasser als Gasflammen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In jenem Moment, da Michael aus seiner menschlichen Hüllen gerissen und an einen anderen fernen Ort verbannt wurde, spürte Dean zum ersten Mal seit langer Zeit den ersehnten Frieden. Er hüllte ihn ein, wie eine flauschige Decke. Keine Schmerzen, keine Sorgen. Er war im Einklang mit sich und seinem Leben. Dieses Gefühl war so wunderschön, dass er sich ihm ganz und gar hingeben wollte. Ewiger Friede. Ewige Ruhe. Äußerst verlockend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit schreckensgeweiteten Augen bemerkte Castiel die Veränderung, die mit Dean vor sich ging. Mit Michaels Verschwinden war auch das Schutzschild gefallen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Sam schnell, tu etwas, sonst stirbt Dean!&quot; schrie Castiel und eilte zu ihnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Völlig perplex rappelte sich Sam hoch, &quot;was, wieso? Was ist denn mit ihm los?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Seine Kraft, das heilige Feuer, es wird ihn verzehren, so wie Michael, er hat es noch nicht unter Kontrolle, die Versuchung, ihm zu erliegen ist einfach zu groß. Und wenn das passiert, dann …&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Schon gut&quot;, keuchte Sam, &quot;was soll ich tun?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Ich … du musst … ach Mist, ich hab keine Ahnung&quot;, gab Castiel zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Ein Feuerlöscher wird’s wohl nicht bringen&quot;, meinte Jesse lakonisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sam sah nur eine Möglichkeit, Dean wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ohne zu zögern stieg er in den feurigen Kreis und schloss Dean in seine Arme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es tat mehr als höllisch weh. Aber Sam wusste, diese Schmerzen waren nichts im Vergleich zu denen, die er erleiden würde, würde Dean für immer von ihm gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Dean, bitte komm zurück. Wir brauchen dich hier. Bitte Dean, du hast doch versprochen, mich zu beschützen, bitte. Du kannst doch jetzt nicht einfach aufgeben. Du weißt so gut wie ich, dass da draußen noch jede Menge Bastarde auf uns warten. Das Familiy Business, weißt du noch? Erinnere dich verdammt noch mal …&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obwohl Sam meinte, seine Worte würden nichts bewirken, drang seine Stimme dennoch zu Dean durch. Und plötzlich fühlte er sich hin und her gerissen. Wie leicht könnte er jetzt allen Widrigkeiten des Lebens entgleiten, für immer Frieden finden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch andererseits war da noch sein Bruder, er hatte so viel für ihn und die Menschheit riskiert. War er es ihm da nicht schuldig, ihm weiter beizustehen. Auch wenn das Leben nicht immer aus Apfelkuchen bestand und auch wenn er und Sam ihre Querelen in der Vergangenheit gehabt hatten? Sich jetzt klammheimlich davon zu stehlen, dass war doch nicht seine Art. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sams Tränen verdampften teilweise und seine Haut fing langsam an, Blasen zu bilden. Trotzdem ließ er seinen Bruder nicht los.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Bitte Dean, lass mich nicht alleine. Hör nicht auf zu kämpfen. Ich  bitte dich. Vergib mir, die Geheimnistuerei und die Lügen. Dean, ich … ich will dich nicht verlieren. Ich bin dein Bruder. Ich liebe dich.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Flammen erloschen. Sam und Dean fielen auf die Knie. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Ich schwöre dir, wenn du mich jetzt auch noch geküsst hättest … Ach Sam, wie ich diese Gefühlsduseleien doch hasse&quot;, sagte der ältere kaum hörbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Völlig fertig, aber erleichtert lies Sam von ihm ab und rollte auf den Rücken. Castiel und Jesse sahen sich grinsend an.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann ging der Engel hinüber zu Sam, legte ihm zwei Finger auf die Stirn und im Nu waren Sams Wunden geheilt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Danke Cas&quot;, krächzte er.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Und was denkt ihr Mädels?&quot; feixte Dean, seine Atmung beruhigte sich zusehends. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Wir haben Luzifer in den Hintern getreten, wir haben es mit den vier Reitern der Apokalypse aufgenommen, wir haben Krieg gegen die Engel geführt. Glaubt ihr, dass es da draußen noch etwas ist, das wir jagen könnten?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jesse seufzte und zuckte mit den Schultern, &quot;Monster wird es immer geben, denke ich. Egal woher sie kommen, oder wer beziehungswiese was sie sind. Ich denke schon, dass die Menschheit Leute wie dich und deinen Bruder braucht, Dean.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sam legte seinen Arm um Jesses Schultern und drückte ihn kurz, &quot;ich …&quot;, er musste sich räuspern, seine Stimme schien ihm nicht gehorchen zu wollen, &quot;ich bin froh, dass du dich für unsere Seite entschieden hast. Was hast du eigentlich jetzt vor?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Junge sah zu dem großen Mann hoch und schüttelte den Kopf, &quot;keine Ahnung. Aber mein Platz ist bestimmt nicht hier. Ich bin noch auf der Suche, vielleicht weiß ich eines Tages, wohin ich gehöre. Macht&#039;s gut Leute.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann war er fort. Stille. Und das blieb auch eine Weile so, bis Deans Handy läutete und ihnen beinahe eine Herzattacke verpasste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war Bobby, &quot;Dean, bis du es mein Junge?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Ja, so ungefähr. Alles in Ordnung bei dir zu Hause?&quot; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Wie man es nimmt. Ich könnte Eure Hilfe gebrauchen …&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deans Herz schlug ihm bis zum Hals, &quot;was ist den passiert?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Noch nichts. Aber über Lawrence braut sich was zusammen. Nichts, was mit der Apokalypse zu tun hat. Aber ich dachte mir, ihr wärt interessiert. Wie schnell könnt ihr hier sein?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Brüder warfen einen Blick auf Castiel, der nickte wohlwollend und meinte, &quot;ein letztes Mal, warum nicht.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und schon standen sie in Bobbys Wohnzimmer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Woher wusstest du eigentlich, dass wir es geschafft haben?&quot; wollte Sam, ein wenig später bei ein paar Gläsern Scotch wissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Aufgrund der veränderten Aufnahmen des Wettersatelliten. Die Sturmfront war so plötzlich verschwunden, wie sie aufgetaucht war. Da dachte ich mir, meine Jungs müssen wohl ganze Arbeit geleistet haben. Ich bin stolz auf euch. Prost.&quot; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie erhoben die Gläser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Beinahe könnte man meinen der alte Mann hat Tränen in den Augen&quot;, griente Castiel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Ein Engel als Seelenklempner, hab ich mir schon immer gewünscht. Ist das jetzt deine neue Profession?&quot; brummte Bobby.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Castiel schüttelte lächelnd den Kopf, &quot;wohl kaum. Sie haben mich zurückbeordert.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Was meinst du?&quot; hakte Dean nach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Ihr werdet mich für eine Weile nicht mehr sehen. Ich soll die Ausbildung einiger Engel übernehmen. Die ganze Sache hat unser Personal ziemlich geschröpft. Und da ich gleicher Maßen mit Engeln und mit euch Menschen auskomme, obwohl ich euch noch immer nicht ganz durchschaut habe, halten sie mich offensichtlich für die beste Wahl.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Das heißt, wir werden einander nie mehr wieder sehen?&quot; fragte Sam bedrückt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Ach komm schon, als würdet ihr es bedauern. Ich bin mir sicher, bei der einen oder anderen irdischen Mission, komm ich Euch besuchen.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Tu mir aber einen Gefallen, Cas. Ruf vorher an. Es kann sein, dass du ungelegen kommst&quot;, unkte Dean und leerte sein Glas mit einem Zug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Ungelegen, ich wieso?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sam klopfte ihm auf die Schulter, &quot;lass es, noch so ein Menschending, von dem du nichts wissen willst.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alle grinsten, bis auf Dean.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Eine Frage habe ich noch, Cas. Meine &quot;Fähigkeit&quot;, du hast es das heilige Feuer genannt. War das nur so ein einmal Ding, oder lauf ich jetzt für den Rest meines Lebens als lebendige Fackel herum. Und wie kann ich lernen damit umzugehen?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Castiel legte seine Hand auf die von Dean, &quot;so wie Sam gelernt hat, mit seiner Kraft zurecht zu kommen. Vielleicht verstehst du ihn jetzt auch ein bisschen besser. Diese heilige Flamme ist ebenso verführerisch, wie das Blut der Dämonen, dass durch Sams Adern fließt. Ich weiß, dass du seine Energie gespürt hast und wäre Sam nicht gewesen, wärst du dem Zauber der Flamme erlegen. Lerne damit zu leben, akzeptiere diese Gabe als einen Teil von dir. So wie Sam es getan hat, dann wird sie eine mächtige Waffe im Kampf gegen eure Feinde sein. Und nun ist es Zeit. Sie rufen schon eine Weile nach mir. Man sieht sich.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun saßen nur noch die der Jäger in Bobbys Wohnzimmer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Ich hab absolut keine Ahnung, wovon er gesprochen hat&quot;, murmelte Dean und warf einen verzweifelten Blick in Richtung der beiden anderen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Also ich kann, nach einer ordentlich Portion Brokkoli, höchstens die Luft zum stinken bringen, aber ich denke nicht, dass es das ist, wovon Castiel gesprochen hat. Und jetzt schieb ich meine alten Knochen ins Bett. Gute Nacht, Jungs. Und vergesst nicht, wir müssen morgen früh raus.&quot; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit erhob sich Bobby vom Esstisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Keine Angst Dean, ich weiß, was Castiel gemeint hat&quot;, sagte Sam, &quot;und ich werde dir helfen, damit umzugehen. Ich hab dir da einiges voraus. Vorausgesetzt, du vertraust mir.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dean sah das leichte Aufblitzen in Sams Augen, &quot;du testest mich, nicht wahr?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sam griente, &quot;tu ich das? Okay, ich geb&#039;s zu. Ich habe diese andere Seite in mir. Das wird immer so sein, aber ich denke, ich habe sie ganz gut im Griff.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dean nickte nachdenklich, &quot;ja Sammy, das hast du. Das hast du wirklich.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So saßen die beiden noch eine Weile beisammen und philosophierten über die Ereignisse die hinter ihnen lagen und über jene Abenteuer, die sie noch zu bestehen hatten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;font-size: large;&quot;&gt;&lt;strong&gt;THE END&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;</description>
      <pubDate>Sun, 06 Jun 2010 16:33:13 +0200</pubDate>
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        <item>
      <title>Re: Reviews - I come undone [by Shadowfeather]</title>
      <link>http://www.angelinchains.com//modules/newbb/viewtopic.php?topic_id=12&amp;forum=10</link>
      <description>Reviews - I come undone:: Reviews - I come undone&lt;br /&gt;
Jiph, Nachschub! Na endlich!!!!!! Aber ich muss sagen, das Warten hat sich gelohnt, man kriegt wieder ein tolles Kapitel zum Lesen! Dieses Teil macht echt suechtig, ich kann es gar nicht erwarten, bis das naechste Kap on ist. Ich wiederhole mich da bestimmt, aber ich kann es gar nicht oft genug sagen: An dieser FF liebe ich, dass es psychisch so zur Sache geht, das ist nicht einfach so dahingeschrieben, das ist halt alles wohl durchdacht und stimmig und dadurch sehr, sehr spannend. Ich kann davon nicht genug bekommen, ich WILL MEHR! ;) *knuddel* und ich hoffe instaendigst dass es nicht wieder soooooo lange dauert, bis zum naechsten Kap, sonst fange ich an, die Tapete abzupulen......         &lt;img src=&quot;http://www.angelinchains.com//uploads/smil3dbd4d99c6eaa.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;  &lt;img src=&quot;http://www.angelinchains.com//uploads/smil3dbd4e398ff7b.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;</description>
      <pubDate>Sun, 30 May 2010 10:20:56 +0200</pubDate>
      <guid>http://www.angelinchains.com//modules/newbb/viewtopic.php?topic_id=12&amp;forum=10</guid>
    </item>
        <item>
      <title>Chapter 13 [by angelinchains]</title>
      <link>http://www.angelinchains.com//modules/newbb/viewtopic.php?topic_id=11&amp;forum=9</link>
      <description>I come undone:: I come undone&lt;br /&gt;
Der Wind hatte jetzt beinahe Sturmstärke erreicht. Jared schlug den Kragen seines Mantels hoch und zog den Schal fester. Die Schneeflocken kamen beinahe schon senkrecht daher. Kaum trafen sie auf sein makelloses Gesicht, fühlte es sich an, wie unzählige Nadelstiche. Tapfer lehnte er sich gegen den Sturm, der erbarmungslos an seinem Mantel zerrte. Seine Nase und seine Ohren waren innerhalb kürzester Zeit taub vor Kälte. Er ärgerte sich, dass er seine Mütze vergessen hatte. Immer wieder peitschten ihm die langen Haare ins Gesicht. Aber was waren das schon für Sorgen? Im Gegensatz zu denen von Jensen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es war schon schlimm genug, einen geliebten Menschen, durch eine Krankheit oder einen Unfall zu verlieren. Aber hilflos mit ansehen zu müssen, wie dieser Mensch sinnlos zu Tode geprügelt wurde …&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Gott Jensen, weshalb hast du mich nicht angerufen oder mir geschrieben? Ich wäre doch da gewesen für dich, hätte dir zugehört oder einfach nur neben dir gesessen. Du hättest da nicht alleine durchmüssen …“ murmelte Jared vor sich hin. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Tränen, die er in Mishas Apartment noch zurückgehalten hatte, strömten nun unaufhaltsam über seine eiskalten Wangen. Der Damm war gebrochen. Zum Glück war bei diesem Sauwetter ohnehin jeder mit sich beschäftigt.  Und wenn nicht, dann ging ihm das auch am Arsch vorbei. Trotz allem nahm Jared nicht den direkten Weg nach Hause, sondern irrte ziellos durch den Centralpark. Der Wind und die Kälte halfen ihm halbwegs klare Gedanken zu fassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Misha hatte recht, bevor er mit Jensen nicht über alles gesprochen hatte, konnte er unmöglich weitermachen. Aber wie sollte er das bloß anstellen? Er wollte Riley aus dem ganzen Schlamassel raushalten. Er war ihm mehr als dankbar dafür, dass er ihm alles erzählt hatte.  Im Moment wollte ihm nichts einfallen. Aber er hatte ja noch einige Tage Zeit, ehe sie sich wiedersahen.  Und wenn er schon mit Jensen reden musste, dann besser bei ihm zu Hause in Los Angeles. Auf vertrautem Terrain, sozusagen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jared warf einen Blick auf die Uhr und rechnete den Zeitunterschied aus. Sobald er daheim war, würde er ihn anrufen und ihm von der Planänderung in Kenntnis setzen. Er war sich sicher, dass er an diesem Wochenende weder seine Kammer, noch seine Spielzeuge benötigen würde. Was sollte schon passieren, wenn er ein vernünftiges Gespräch mit Jensen führte? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im schlimmsten Fall, würde ihn der mit einem Arschtritt zur Tür hinaus befördern und ihn nie wieder sehen wollen. Das war dann wohl die kürzeste Beziehung, die er jemals gehabt hatte, abgesehen von den unzähligen One-Night-Stands. Das wäre der erste One-Week-Stand auf SM Basis in seinem Leben gewesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach drei Stunden an der frischen Luft, beschloss er nach Hause zu gehen. Noch länger und er könnte sich einen Besenstiel in den Hintern schieben und sich als menschlicher Eislutscher anbieten. Bei all dem Irrsinn auf der Welt, gab es sicher auch dafür irgendwo eine Nachfrage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In seinem Loft war es heimelig warm. Trotzdem beschloss er Feuer im Kamin zu machen und sich ein heißes Bad einzulassen. Während die Flammen unter den trockenen Holzscheiten hervor züngelten, fröstelte es Jared. Hoffentlich hatte ihm seine Sturheit keine Erkältung eingebracht. Das fehlte ihm grad noch zum Glücklich sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine halbe Stunde später stieg er in seine große, bis zum Rand gefüllte und mit einem riesigen Schaumberg verzierte, Badewanne. Noch immer war er so durchgefroren, dass es sich anfühlte, als käme er mit kochendem Wasser in Berührung. Es dauerte eine Weile, bis er seinen Luxuskörper komplett versenkt hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Heiß, heiß, heiß, heiß, heiß“, jammerte er dabei und schalt sich in Gedanken eine Memme. Sein Handy befand sich in Reichweite auf einem kleinen Schemel neben der Wanne. Leise Musik tönte durch die, in der Decke eingebauten, Lautsprecher. Jared legte seinen Nacken auf den Rand der Wanne und fing an, sich zu entspannen. Er fühlte, wie die Kälte seinen Körper verließ. Wohlige Wärme breitete sich statt ihrer aus. Machte ihn schläfrig. Er musste ein paar Mal herzhaft Gähnen. Doch bevor er einschlief, was er eigentlich nicht vor hatte, griff er zu seinem Handy und wählte Jensens Nummer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es klingelte dreimal, ehe sich jemand am anderen Ende der Leitung meldete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Gratuliere, sie haben soeben das Topfset und die Nähmaschine gewonnen. Wenn sie mir ganz schnell noch eine Frage beantworten, bekommen sie den schwarzen Dildo und die Handschellen auch noch dazu“, witzelte Jensen gut gelaunt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jared musste lächeln, „hi Babe“, sagte er zärtlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Hast du gespürt, wie sehr ich in den letzten Minuten an dich gedacht habe? Oder handelt es sich um den Kontrollanruf eines Doms, der wissen will, ob ihm sein Sklave noch hörig ist? Ich mach alles, was sie sagen Sir.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Entweder war Jensen wirklich dermaßen aufgedreht, oder er spielte ihm was vor. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Nein Jen, ich ruf nicht als dein Dom an“, mühsam kämpfte Jared gegen die bleierne Müdigkeit, die von ihm Besitz ergriffen hatte, an, „ich hab bloß eine kleine Planänderung wegen dem Wochenende.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schweigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Hallo, Jen? Bist du noch dran?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ja bin ich“, seine gute Laune war wie weggeblasen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann war es wohl doch nur Theater gewesen, dachte Jared.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Rufst du an, um mir zu sagen, dass du keine Zeit hast? Würde mich nicht wundern. Ich bin einfach in dein Leben geplatzt und ….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Nein Jen, darum geht es nicht. Ich will dir nicht absagen“, fiel Jared ihm ins Wort, „im Gegenteil, ich freue mich doch schon drauf. Aber ich wollte fragen, ob ich nicht zu dir kommen kann? Ein Blizzard ist im Anmarsch und irgendwie hängt mir die Kälte zum Hals raus. Ich sehne mich nach Sonnenschein und einer Runde Rollerblade fahren am Venice Boulevard.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Jubelausbruch am anderen Ende der Leitung war so laut, dass er kurz das Handy von seinem Ohr weghalten musste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem sich Jensen wieder einigermaßen eingekriegt hatte, meinte Jared, „ich nehm dass dann mal für ein JA.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Und ob. Sicher doch. Ich hatte dir doch schon gesagt, dass es mir nichts ausmacht und dass ich dir gern mein neues Haus zeigen würde. Es wird dir sicher gefallen und wir haben jede Menge Platz, um unsere kleinen Spielchen zu spielen. Natürlich habe ich nicht so eine tolle Kammer wie du, aber …“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ähm ja, Jen, schon gut“, versuchte Jared den Überschwang seines Freundes zu bremsen, „schon gut. Aber ich hab eher an sowas wie ein Kuschelwochenende gedacht. Ohne Leder und den ganzen Kram.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„O … Okay, was immer du willst. Du hast das sagen“, Jensen war anscheinend total über diese Aussage verblüfft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ich hoffe, du bist jetzt nicht enttäuscht, Jen.“ Jared unterdrückte ein Gähnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Nnnein, nein, sicher nicht. Wie kommst du da drauf? Es ist nur ….“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Was?“ hakte Jared behutsam nach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Es ist nur so verdammt lange her, dass ich einfach so mit jemand ein Wochenende verbracht habe. Meistens war ich alleine, oder in einem Club.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Na dann, gewöhn dich schön langsam an den Gedanken, dass es vielleicht nicht bei dem einem Mal bleiben wird.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kaum hatte er zu Ende gesprochen, hätte sich Jared am liebsten gleich auf die Zunge gebissen. Was war bloß in ihn gefahren? Er konnte doch Jensen nicht so einfach eine Beziehung aufs Auge drücken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Sorry Babe, ich denke, dass ist die Müdigkeit. Ich bin heut eine Weile in der Kälte herumgelaufen. Gut möglich, dass mir dabei das letzte bisschen Verstand, dass ich noch hatte abhanden gekommen ist.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stille.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Hey Jen, bist du noch dran?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Ja, bin ich&quot;, Jensens Stimme klang seltsam verklärt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stille. Jared setzte sich auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Hör zu, am besten wir reden über alles in Ruhe, wenn ich dann bei dir bin.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Worüber willst du reden? Für mich ist alles klar … ich mach das, was du von mir verlangst.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jared schloss für einen Moment die Augen und atmete aus, das Gespräch lief in die total verkehrte Richtung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Jen, Babe. Ich … ich hab ein wenig nachgedacht und mir sind ein paar Dinge klar geworden. Irgendwie sind wir … bin ich die ganze Sache falsch angegangen.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Was meinst du? Den Vertrag? Du … du willst ihn doch nicht lösen?&quot; Jensens Stimme klang panisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Nein, nein. Auf keinen Fall&quot;, antwortete Jared, &quot;es ist einfach … Shit Jen, ich kann am Telefon nicht mit dir darüber reden. Ich seh zu dass ich so schnell wie möglich einen Flug bekomme, okay?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Okay&quot;, Jensens Stimme war nur noch ein Flüstern. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Sehr begeistert klingst du aber nicht gerade&quot;, meinte Jared.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Wir sehen uns&quot;, es klickte und die Leitung war tot.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jared starrte auf sein Handy. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Was zur Hölle war das denn?&quot; murmelte er. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt ärgerte er sich darüber, Jensen überhaupt angerufen zu haben. FUCK! Am liebsten wäre er sofort auf den Flughafen gefahren, doch das war nicht möglich, morgen hatte er noch jede Menge Arbeit. Er hielt es nicht mehr länger in der Wanne aus, duschte kurz, wickelte sich in einen flauschigen Bademantel und ging zu seinem Schreibtisch. In seinem Kopf herrschte Chaos. Mit zittrigen Fingern suchte er den nächstbesten Flug nach Los Angeles.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;-------------&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jensen lief wie ein gereizter Tiger in seinem Wohnzimmer auf und ab. Sein Herz machte jedem Presslufthammer problemlos Konkurrenz, seine Kehle war vollkommen ausgedörrt. Er ging hinüber zur Bar und goss sich einen Single Malt ein. Was zum Teufel war nur schiefgelaufen? Weshalb hatte sich Jared nur so merkwürdig verhalten? Er konnte mit ihm nicht am Telefon darüber reden. Das konnte nur eines bedeuten, er würde Schluss mit ihm machen, er würde ihm den Vertrag kündigen und … Jensen wollte gar nicht weiterdenken. Auch wenn Jared es abgestritten hatte … Er hätte es wissen müssen … Es verrückt gewesen zu glauben, Jared könne ihm das geben, was … Nein, das war nicht richtig. Immerhin war es ihm die ganze Zeit über gut gegangen. Okay, den einen oder anderen Ausrutscher hatte er gehabt, aber … Trotzdem, irgendwas war Jared missfallen und jetzt würde er her kommen und ihn abservieren. Hätte er es denn nicht gleich am Telefon machen können?  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jensen war total konfus. Er bekam keine Luft, lief hinaus auf die Terrasse. Alles verschwamm vor seinen Augen. Der Druck in seinem Magen wurde unerträglich, er schaffte es gerade noch auf die Toilette. Eine dermaßen heftige Panikattacke hatte er schon lange nicht mehr gehabt. Er ging zum Waschbecken und spritzte sich jede Menge kaltes Wasser ins Gesicht. Als er den Kopf hob und sein verstörtes Spiegelbild sah, konnte er nicht anders und drosch mit der Faust darauf ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Glas splitterte, Blut floss. Doch genau dieser Schmerz war es, der ihm eine gewisse Erleichterung brachte. Gebannt starrte er auf seine Finger und den blutigen Handrücken. Er wurde ruhiger. Erneut hob er den Kopf. Sein Gesicht spiegelte sich in dem gebrochen Glas wieder und wieder. Zum Teil verzerrt. Dann kam er auf die folgenschwere Idee. Da Jared nicht greifbar war und anscheinend auch keine Lust mehr hatte, sein Dom zu sein, auch wenn er es abgestritten hatte, musste er sich anderswo umsehen. Zwei Worte kamen ihm in den den Sinn: Hostile, Schlächter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Abend war es, der Monate später sein Leben und das von Jared auf den Kopf stellte. Denn was Jensen nicht wusste, war, dass der Schlächter während seiner Sessions kompromittierende Bilder von seinen Subs machte, um sie dann zu erpressen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Stunde später verließ Jensen, von Kopf bis Fuß gekleidet in schwarzes Leder, das Haus und stellte die Weichen für den schrecklichen Unfall, der ihm letztendlich das Leben kosten könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Gegenwart&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Blicklos starrte Jared vor sich hin. Gerade vorhin war ein Arzt bei ihnen gewesen und hatte gesagt, dass sie Jensens innere Blutungen fürs erste stillen konnten. Aufgrund seines kritischen Zustandes konnten sie sich um die anderen Verletzungen nur oberflächlich kümmern. Er würde auf jeden Fall noch weitere Operationen benötigen. Falls er die Nacht und die nächsten achtundvierzig Stunden überhaupt überlebte. Sobald er vom Operationssaal auf die Intensivstation verlegt worden war, konnte Jared zu ihm. Kurz. Nur am Rande hatte Jared dem Arzt zugehört, als er Jensens zahlreiche Verletzungen aufgezählt hatte. Es wäre wohl einfacher gewesen zu sagen, was an seinem Lebensgefährten überhaupt noch heil war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ältere Ehepaar war gegangen. Dafür hatte sich Riley zu ihnen gesellt. Im Moment standen Misha und er abseits und führten eine lebhafte Diskussion, im Flüsterton. Immer wieder sahen beide hinüber zu Jared, der aussah, wie eine Figur in Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett, genau so blass und steif.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Und nein Riley, ich halte es für eine beschissene Idee&quot;, zischte Misha.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sein Gegenüber schüttelte den Kopf und richtete den Blick auf den Boden, &quot;es ist vorbei Misha. Ich kann und will so nicht mehr leben. Du weißt das genauso gut, wie ich. Es abzustreiten macht keinen Sinn. Ich bin dir wirklich dankbar für alles. Aber …&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mishas Unterkiefer mahlte, erneut sah er hinüber zu Jared, &quot;das hier ist ein denkbar schlechter Zeitpunkt, um mit mir zu streiten. Jared und Jensen brauchen uns.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Riley sog hörbar Luft in seine Lungen, &quot;ja genau, sie brauchen uns. Und deshalb gibt es kein Zurück mehr für mich. Sag mir, dass du mich freigibst Misha.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Blicke der beiden Männer verhakten sich ineinander. Die Sekunden tickten vorbei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jared bekam den Streit nicht einmal ansatzweise mit. Körperlich war er zwar anwesend, doch gedanklich war er bereits hinter der Tür aus rostfreiem Stahl, an Jensens Bett.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rileys Gesicht schob sich in sein Blickfeld.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Jared, hey&quot;, sagte er sanft und nahm die eiskalten Hände des großen Texaners in seine.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Ich … ich wollte dir nur sagen, dass ich für längere Zeit verschwinde. Aber Misha hat mir versprochen, auf dich und Jensen aufzupassen. Du kannst auch gern bei uns wohnen, bis Jensen wieder auf den Beinen ist, oder Misha zieht zu dir.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Keine Reaktion.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Jared, ich … ich liebe dich, das weißt du und ich werde es immer tun. Aber Jensen ist das Beste, das dir jemals passieren konnte. Du musst mir versprechen, fest daran zu glauben, dass er wieder gesund wird. Jared, hörst du mich?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Langsam hob er den Kopf und sah Riley mit tränenverhangenem Blick in die Augen, &quot;es tut mir leid. Ich konnte dir nie geben, wonach du dich gesehnt hast.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seine Stimme war kaum mehr als ein leises Krächzen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Schon gut mein Freund. Ich will keine Entschuldigung von dir. Glaub einfach an eine gemeinsame Zukunft mit Jensen. Alles andere zählt nicht. Versprichst du mir das?&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einem Impuls folgend, schlang Riley beide Arme um Jareds Hals, &quot;versprich es mir Jared. Er wird dich mehr denn je brauchen.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tränen liefen unaufhaltsam über Jareds Wangen. Er drückte Riley so fest an sich, dass ihnen beiden beinahe die Luft wegblieb.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Ich verspreche es dir&quot;, schluchzte er, &quot;und wenn er wieder auf den Beinen ist, dann … dann schmeißen wir die größte Party, die Hollywood jemals gesehen hat. Und ich mach mit ihm die Weltreise, von der er andauernd labert …&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Riley schluckte, der Knoten in seinem Hals wurde immer größer, aber er musste jetzt Stärke zeigen. Er dachte an all die Wut in ihm, die sich über die Jahre angestaut hatte. Die Wut auf sich selbst über die Unfähigkeit jemals eine normale Bindung mit jemand einzugehen. Die Wut auf den Marquis. Der Jared erneut an den Rand des Abgrunds gestoßen hatte. Aber er wusste, dieses  Mal käme er nicht ungeschoren davon. Nach all der Scheiße aus der ihm sein Freund raus geholfen hatte, war es nun an ihm, sich dafür zu revanchieren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Langsam löste sich Riley aus Jareds Umklammerung. Bevor er aufstand, sah er ihm noch einmal tief in die Augen, &quot;ich verspreche dir, das Schwein wird dafür bezahlen. Hörst du? Er wird niemandem mehr weh tun.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jared nickte abwesend. Im Moment war er einfach mit allem überfordert und hielt Rileys Worte für leere Drohungen. Womit wollte er dem Marquis schaden? Der Mann hatte viel zu viel Einfluss. Außerdem wollte Jared jetzt nicht das denken, was er ihm angetan hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Tür ging auf. Jared sprang auf und eilte zu der Krankenschwester, die ihm bat, ihr zu folgen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Und was ist Misha?&quot; fragte Riley.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Okay. Ich gebe dich frei. Aber ich flehe dich an, überleg es dir noch einmal. Du könntest dabei draufgehen.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Ich weiß. Aber das Risiko ist es mir wert. Ich danke dir für alles. Gib bloß auf die beiden acht. Ab und zu brauchen sie noch einen Schubs in die richtige Richtung. Außerdem sind sie sicher nicht so einfallsreich wie du. Ich liebe dich.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie umarmten sich kurz. Dann machte Riley auf dem Absatz kehrt. Misha sah ihm nach, als er, hoch erhobenen Hauptes, den langen Gang entlang schritt und fragte sich, wann und ob er ihn jemals wieder sehen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Mach&#039;s gut Riley&quot;, murmelte er, während eine einsame Träne über seine Wange lief.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Draußen kroch die Sonne langsam den Horizont hoch. Riley atmete tief durch und setzte sich seine dunkle Ray Ban Sonnenbrille auf. Wann hatte er eigentlich zum letzten Mal so einen wunderschönen Sonnenaufgang erlebt? tbc</description>
      <pubDate>Fri, 28 May 2010 23:23:14 +0200</pubDate>
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        <item>
      <title>Re: Reviews [by cmc]</title>
      <link>http://www.angelinchains.com//modules/newbb/viewtopic.php?topic_id=20&amp;forum=12</link>
      <description>Reviews - Powerplay:: Reviews&lt;br /&gt;
Hi, &lt;br /&gt;tolle Story, gefällt mir bis Dato sehr gut. Bin gespannt wie es weitergeht, und natürlich auf das erst Treffen der Jungs!  Bitte laß uns nicht zu lange warten mit der Fortsetzung!   LG  &lt;img src=&quot;http://www.angelinchains.com//uploads/smil3dbd4e398ff7b.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; </description>
      <pubDate>Mon, 03 May 2010 17:48:20 +0200</pubDate>
      <guid>http://www.angelinchains.com//modules/newbb/viewtopic.php?topic_id=20&amp;forum=12</guid>
    </item>
        <item>
      <title>Reviews - Ivory and Ebony [by angelinchains]</title>
      <link>http://www.angelinchains.com//modules/newbb/viewtopic.php?topic_id=18&amp;forum=6</link>
      <description>Reviews - Ivory and Ebony:: Reviews - Ivory and Ebony&lt;br /&gt;
&lt;span style=&quot;font-size: medium;&quot;&gt;Comments appreciated!&lt;/span&gt;</description>
      <pubDate>Thu, 22 Apr 2010 19:47:05 +0200</pubDate>
      <guid>http://www.angelinchains.com//modules/newbb/viewtopic.php?topic_id=18&amp;forum=6</guid>
    </item>
        <item>
      <title>Kapitel 17 [by angelinchains]</title>
      <link>http://www.angelinchains.com//modules/newbb/viewtopic.php?topic_id=13&amp;forum=5</link>
      <description>Ivory and Ebony - Jared/Jensen AU - Psychothriller - completed:: Ivory and Ebony - Jared/Jensen AU - Psychothriller - completed&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen hatten sie sich im Büro mit Chief O’Rourke getroffen und ihn auf den neuesten Stand der Ermittlungen gebracht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdenklich hatte er sich am Kinn gekratzt und gemeint, „Leute wenn ich euch drei nicht so genau kennen würde, würde ich denken ihr leidet an Paranoia und seid unter die Verschwörungstheoretiker gegangen. Aber irgendetwas sagt mir, dass vielleicht doch ein Körnchen Wahrheit in dieser Geschichte enthalten sein könnte. Woran ich absolut nicht glauben kann, ist, dass Helen noch unter den Lebenden weilt. Das will man uns anscheinend mit aller Macht glauben machen, wahrscheinlich, um uns von den eigentlichen Zielen dieser Gruppe oder was immer sie auch zu sein glauben, abzulenken. Und es ist für mich auch kaum zu fassen, dass sich Staatsanwalt Lester Durban als Advocatus Diaboli entpuppen könnte. Aber ich mochte dieses arrogante Arschgesicht ohnehin nie besonders. Verzeihen sie diesen Ausbruch Joy.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie konnte nicht umhin zu grinsen, ebenso wenig wie Jensen und Jared. Ersterer war immer noch ein wenig blass um die Nase. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Dann wollen wir mal herausfinden, wo der gute Herr Staatsanwalt seine Achillesferse hat“, bemerkte Jared. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem sie Kriegsrat gehalten hatten, gingen sie zurück auf ihre Plätze. Zu spät bemerkte Jared den weißen Umschlag auf Jensens Tisch. Der Absender war das Zentrallabor des Departments. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Nanu? Was wollen denn die von mir und dann noch so förmlich in einem Umschlag?“ wunderte sich Jensen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jared wollte ihm das Kuvert aus der Hand reißen, „ich denke, das ist für mich. Die haben es bloß auf den falschen Tisch gelegt.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jensen drehte sich blitzschnell, damit Jared nicht danach greifen konnte, „es steht eindeutig MEIN Name drauf.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gespannt nahm er das Schreiben heraus. Was er da las, war für ihn wie ein ungebremster Aufprall aus einhundert Metern Höhe. Er musste sich setzen, die Luft blieb ihm weg. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Woher … wie kommen die zu diesem Ergebnis? Was soll das? Jared?“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fragend sah er zu seinem Partner. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch Jared wich Jensens Blick aus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ist das auf deinem Mist gewachsen?“ schnappte Jensen, „hattest du einen Gehörsturz? Ich will sofort eine Antwort, los!“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er hielt ihm das Ergebnis des DNA-Tests unter die Nase. Jared riss ihm das Blatt aus der Hand und las, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Mann Ice, was regst du dich denn so chemisch auf? Hier steht doch nur schwarz auf weiß, was ich dir die ganze Zeit über gesagt habe, Joy ist NICHT deine Tochter. Jetzt nimm den Wisch und geh damit zu deiner Ex. Ab jetzt brauchst du keinen müden Cent mehr an sie zahlen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jensen geriet dermaßen in Rage, dass er Jared am Kragen seines Lacoste-Poloshirts packte, „du hattest kein Recht das zu tun. Ab heute sind wir beide miteinander fertig, kapiert? Ich werde mich nach einem neuen Partner umsehen. Geh mir sofort aus den Augen.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jared riss sich los, „wie lange habe ich dir schon ins Gewissen geredet, es zu tun? Sei froh, dass ich es für dich getan habe. Du hättest dich dein ganzes Leben wie eine Weihnachtsgans ausnehmen lassen, weil deine Ex dir vorgegaukelt hat, Joy wäre deine Tochter. Kapier doch Ice, ich hab es nicht für mich oder sonst jemanden gemacht, sondern für dich.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Denkst du, das macht es leichter für mich? Ich liebe Joy, schon von klein auf war sie meine Prinzessin“, Tränen traten in Jensens Augen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Schmerz, der ihn durchfuhr raubte ihm den Atem. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Was ist denn hier los? Weshalb brüllt ihr andauernd meinen Namen?“ Joy war von der Toilette zurückgekehrt und hatte nur einen Bruchteil des Gesprächs mitbekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Gegensatz zu den anderen Leuten des Reviers, die sich bereits in Zweierreihen um Jensen und Jared versammelt hatten und anscheinend auf eine Prügelei hofften. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Es geht hier nicht um dich“, zischte Jared, „wir reden hier über Jensens vermeintliche Tochter.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Halt doch endlich die Klappe“, presste Jensen gequält zwischen den Zähnen hervor und kramte verzweifelt nach dem Schmerzmittel in seinem Schreibtisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;+++++&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am anderen Ende der Stadt brodelte es nicht minder. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Was für eine hirnrissige Idee war das, Cheyenne, dich als Helen auszugeben?“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wütend schleuderte Lester Durban die dunkle Perücke durchs Zimmer. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ich hab dir immer wieder gesagt, es reicht mit den Spielchen. Deine Aktionen gefährden unsere ganze Gruppe.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ach ja?“ zischte Cheyenne und stemmte die Hände in die Hüften, „du warst nicht mal in der Lage Ivory um die Ecke zu bringen. Er war zugedröhnt bis oben. Wieso ist er nicht tot? Wieso spaziert er weiter durch diese Welt und stellt unangenehme Fragen? Wieso hast du deine Verlobte nicht schon längst wieder verbuddelt. Ich hasse es, das Haus mit einer Leiche zu teilen, selbst wenn sie in einem luftdichten Bleisarg im Keller liegt. Wie oft warst du schon da unten und wärst am liebsten zu ihr hineingekrochen, um es ihr zu besorgen?“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lester holte aus. Seine flache Hand traf laut klatschend auf Cheyennes Wange. Ihr Kopf wurde zurückgeworfen. Als sie ihn wieder ansah, sickerte Blut aus ihrem linken Mundwinkel. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genüsslich leckte sie es ab, „hab ich dich etwa wütend gemacht?“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie trat zu ihm hin und strich mit sanften Druck über seinen Hosenschlitz. Augenblicklich wurde er hart. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Siehst du, ich habe dir verziehen, dass du so böse warst und mich geschlagen hast. Willst du mir deine Liebe nicht beweisen?“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es kostete ihn enorme Überwindung von ihr zurück zu treten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Wir sollten zusehen, dass wir unsere Sachen packen. Ich denke, wir sind hier nicht mehr sicher.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Cheyenne schnitt eine Grimasse, „so schnell wird uns schon niemand finden. Mich halten sie für tot und dich würden sie doch sowieso nicht verdächtigen.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als sie ihn erneut berühren wollte, hielt er ihr Handgelenk fest umklammert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Autsch, du tust mir weh Lester“, quängelte sie, wie ein kleines Kind. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Das ist auch der Sinn der Übung Schätzchen. Ich habe genug Zeit mit dir verplempert. Es hat sich ausgespielt. Entweder tust du sofort, was ich sage, oder du kannst Helen in ihrem Sarg Gesellschaft leisten.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit einem satanischen Lächeln ließ es von ihr ab. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Du mieses Schwein“, fauchte Cheyenne, „du hast mich nie wirklich geliebt oder? Für dich war ich nichts weiter ….“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Als eine billige Nutte. Ein unvollkommener Ersatz für Helen. Und wenn du hundert Jahre alt wirst, erreichst du nie ihre Klasse. Du bist nichts weiter als ein Sexspielzeug für mich gewesen. Wie vermessen von dir zu denken, du wärst im Stande sie zu ersetzen.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er machte auf dem Absatz kehrt und ließ sie alleine stehen, „wir fahren in ein paar Stunden denk dran“, rief er ihr dabei noch zu. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Du hast mich noch nicht erlebt, wenn ich wirklich wütend bin“, dachte Cheyenne und wischte sich mit dem Handrücken über den blutigen Mundwinkel. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ich bin nicht so dumm, wie du denkst Lester.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie kochte innerlich vor Wut, am liebsten hätte sie ihn erdolcht. Er hatte ihr all die Jahre über etwas vorgespielt. Das wusste sie jetzt. Dabei hatte sie ihm und seinem Vorgänger Triscal stets treu gedient. Sie hatte ihren Körper und ihre Seele an die Bruderschaft verkauft. Viele Neuzugänge und viele Tote gingen auf ihr Konto. Doch Lester wusste das nicht zu schätzen, er hatte sie jetzt, wo es darauf ankam, bitter enttäuscht und verraten. Noch nie zuvor hatte er ihr sein wahres Gesicht gezeigt. Er würde für alles was er ihr angetan hatte büßen, das schwor sie sich und anstatt zu packen, ging sie zum Telefon und wählte die Nummer ihrer Eltern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Gemüter im Polizeidepartment hatten sich wieder einigermaßen beruhigt. Nicht zuletzt, dank Joys Eingreifen. Jensen hatte Jared zwar noch immer nicht verziehen, doch sah er ein, dass sie in dieser kritischen Phase der Ermittlungen einander brauchten. Keiner konnte jetzt auf den anderen verzichten, dazu waren sie ein zu gut eingespieltes Team. Jensen zuckte unmerklich zusammen, als sein Telefon läutete. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gebannt blickten Jared und Joy zu ihm, „ja natürlich Sir, selbstverständlich, ich gebe ihnen meine E-Mail-Adresse“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Wer war das?“ fragte Joy. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Bernard Fleming, seine Tochter Cheyenne hat gerade angerufen und ihr werdet nie erraten, was sie ihm verklickert hat.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Na sag schon Ice“, bat Jared ungeduldig. „Sie sagte, sie wäre in einem Anwesen in den Hills und würde dort gewaltsam von Lester Durban festgehalten. Also wenn wir jetzt keinen Grund haben, die Kavallerie zu holen, dann weiß ich nicht.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allgemeiner Jubel brach aus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Fleming sendet mir die Nachricht per Email. Er hat das Gespräch mitgeschnitten.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Keine fünf Minuten später, ertönte ein leiser Gong aus Jensens Computer. Die Nachricht von Cheyennes Vater war soeben eingetroffen. Deutlich war ihre Stimme zu hören. Sie sprach zwar leise, aber präzise und machte genaue Angaben über ihren derzeitigen Aufenthaltsort. Auch der Chief war dabei, als sie die Nachricht erneut abhörten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Denkt ihr es könnte eine Falle sein?“ warf Joy ein, „ich finde es schon ein wenig bizarr, dass sich das Opfer einer Entführung dermaßen frei ihm Haus bewegen und telefonieren kann. Noch dazu weiß sie ganz genau, wo sie sich befindet. Da klingeln ganze Heerscharen von Alarmglocken in meinem Hinterkopf.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jensen nickte, „ich weiß, was du meinst, aber wir müssen das Risiko eingehen.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Um dann so zu enden, wie damals Helen?“ sagte Joy trocken. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Das hier läuft unter ganz anderen Spielregeln ab. Diesmal ist Lester Durban nicht in die Sache involviert“, versuchte Jensen sie zu überzeugen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Wenn du mich fragst ein äußerst schwaches Argument“, meldete sich Jared zu Wort, „dass war er damals auch nicht und ihr seid trotzdem aufgeflogen. Lester ist vielleicht der Anführer, aber irgendjemand steht noch hinter ihm. Nämlich derjenige, nachdem die Puppen dann tanzen. Wer hat damals das Einsatzteam geleitet?“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jensen überlegte kurz, „Kurt, Kurt Noble.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Alles klar. Chief, gibt es eine Möglichkeit, diesen Noble außen vor zu lassen, ich meine so dass er nichts von unserer Aktion mitbekommt“, wandte sich Jared an O’Rourke. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Eine knifflige Angelegenheit, er sitzt sozusagen direkt am heißen Draht.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er dachte kurz nach, dann meinte er, „gebt mir zehn Minuten, dann starte ich ein höllisches Ablenkungsmanöver, das ihn eine Weile beschäftigen wird. Danach fordert ihr das Second Unit des SWAT Teams an. Für dessen Leiter, Billy Churion, lege ich meine Hand ins Feuer.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Suchend blickte sich O’Rourke um. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Was brauchen sie?“ frage Jensen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Wen, wäre besser. Ich brauch nen Kerl mit ner richtigen Verbrechervisage.“ „&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Shapiro!“ riefen Jensen und Jared gleichzeitig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach den heftigen Gewittern hatte sich das Wetter wieder beruhigt, was die Temperatursäule auf mehr als dreißig Grad klettern ließ. Trotz der Hitze trugen Jensen, Jared und Joy, die ihnen in ihrem Wagen folgte, schusssichere Kevlar-Westen. Die waren zwar um einiges leichter, als die alten, doch brachten sie ihren Träger trotzdem zum Schwitzen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Du könntest dich als Stuntdriver in Hollywood bewerben, wenn dir der Polizeialltag auf den Keks geht“, feixte Jensen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jared fuhr, gelinde gesagt, wie eine gesengte Sau. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Hab ich schon, aber ich soll noch mehr üben“, stieg er darauf ein und verriss kurz den Wagen, um eine Frau samt Kinderwagen nicht niederzumähen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Joy hat wirklich nicht unrecht mit dem was sie über Cheyenne gesagt hat. Ich meine, sie ist doch schon vor ein paar Wochen entführt worden. Jarvis Mouser kehrte als willenloser Zombie zurück und Cheyenne Fleming lebt putzmunter in einer Herrenvilla in den Hills?“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ihr Glück, das Lester nicht auf Knabenärsche steht. Vielleicht wollte er sich noch eine Weile mit der kleinen Vergnügen, ehe er sie als wandelnde Bombe durch die Gegend schickt“, entgegnete Jared, „andererseits würde diese Cheyenne sowieso viel zu viel Aufsehen erregen. Hast du dir denn das Video nicht angesehen? Sie sieht aus, wie die junge Pamela Anderson.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Wie oft hast du dir das Video und die Fotos denn rein gezogen?“ Jensen stupste ihn von der Seite. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Lass das, wenn du in einem Stück bei der Villa des Schreckens ankommen willst“, meinte Jared. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Straßen in den Hollywood Hills waren ziemlich steil und sehr unübersichtlich. Daher beschlossen sie, die Fahrzeuge auf einem Gästeparkplatz einige hundert Meter vor ihrem eigentlichen Ziel zu parken. Den lautstarken Protest des Besitzers erstickten sie mit dem Vorzeigen ihrer Dienstausweise. Sofort zog sich die grell geschminkte Alte mit ihrer Turmfrisur und ihren Hündchen zurück ins Haus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Wenn’s finster ist, möchte ich der auch nicht begegnen“, murmelte Jared. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Joy schüttelte lachend den Kopf. Jensen hatte die Vorhut übernommen. Im Moment konnten sie nur abwarten, da sie noch immer nichts von Chief O’Rourke gehört hatten. Sie hofften, sein Plan würde aufgehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jensens Handy vibrierte in seiner Hosentasche. Das Display zeigte O’Rourke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Chief?“ er bemühte sich äußerst leise zu sprechen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Phase eins der Aktion ist angelaufen. Ich habe soeben Churion und seine Leute informiert, sie müssten gleich zu Euch stoßen. Wo genau seid ihr?“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jensen lief zurück zum Ausgangspunkt und gab die Adresse durch. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Danke Chief und sagen sie den Jungs, sie sollen hier nicht wie eine Elefantenherde einfallen. Wir haben ohnehin schon genug Aufmerksamkeit erregt und viel mehr soll es nicht werden. Sonst ist der gute Lester am Ende noch gewarnt“, unliebsame Erinnerungen tauchten ausgerechnet jetzt vor Jensens geistigem Auge auf. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Keine Bange, wir werden das Kind schon schaukeln“, versprach der Chief.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jared und Joy hatten einen Teil der Unterhaltung mitbekommen. Zu dritt gingen sie zurück zu ihren Fahrzeugen und beschlossen auf die Kavallerie zu warten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jared spielte mit seiner Dienstmarke, „und konntest du irgendwas sehen, als du beim Haus warst, zum Beispiel, ob es bewacht wird oder nicht?“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jensen schüttelte bedauernd den Kopf. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da vernahmen sie das Geräusch von Rotorblättern. Ein Hubschrauber begann um das Gebiet zu kreisen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Könnten Paparazzi sein, oder auch unsere Leute“, sagte Joy und hielt sie die Hand schützend vor Augen, die Sonne brannte unbarmherzig vom Himmel. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Wenigstens gehören die Dinger hier zur Tagesordnung, bei den vielen Promis die da wohnen, schöpft sicher niemand verdacht“, murmelte sie. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es dauerte noch weitere zehn Minuten, dann traf das Second Unit des SWAT-Teams unter der Leitung von Bill Churion bei ihnen ein. Er stellte sich den Dreien mit einem festen Händedruck vor. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Chief O’Rourke hat mich und meine Leute ausführlich in einer Videokonferenz gebrieft. Er hat sie, Detective Ivory, zum Leiter der Operation erklärt. Ein Wort von ihnen und wir schlagen zu.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jegliche Farbe wich aus Jensens Gesicht, „du meine Güte, ich weiß nicht, ob ich dazu in der Lage bin, ich meine….“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Papperlapapp, du machst das schon Ice. Wir haben das schon so oft auf der Playstation geübt“, Jared klopfte ihm übertrieben fest auf die Schulter, „denk einfach wir sitzen gemütlich daheim auf der Couch und spielen ne runde Counterstrike.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Schön wär’s“, grummelte er, dann sagte er laut und deutlich zu Churion, „lasset die Spiele beginnen.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser tippte sich kurz an den Helm und trommelte seine Leute zusammen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Habt ihr das gesehen Jungs?“ Joy blickte dem schmucken SWAT-Teamleader hinterher, „der trägt die volle Montur und gerät dabei nicht mal ins Schwitzen. Den würd ich sicher nicht von der Bettkante stoßen.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jared und Jensen sahen einander an und schüttelten ihre Köpfe, „scheiße, ich hätte zum SWAT-Team gehen sollen. Die Mädels sind immer noch geil auf Männer in Uniform“, ärgerte sich Jared. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann folgten sie den Jungs in schwarz, die sofort anfingen, ihre Stellungen zu beziehen. Zwischen dem Haus und den Männern war nur noch eine kleine dichte Allee. Die Büsche blühten in voller Pracht und das satte Grün rundherum bot eine perfekte Tarnung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Wie wollen sie vorgehen?“ fragend sah Churion zu Jensen, der noch immer ein wenig unentschlossen wirkte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer knappen Minute antwortete er, „ich geh einfach hin und klingel, mal sehen, ob mir jemand aufmacht. Wenn nicht, dann stürmen wir die Bude.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie nickten sich kurz zu. Als Jared und Joy sahen, wie Jensen die Tarnung verließ, wurde ihnen beinahe übel. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Dein Partner hat effektiv Todessehnsucht“, flüsterte Joy, „anders kann ich mir sein Vorgehen nicht erklären.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie erwartet reagierte niemand auf Jensens Läuten oder Klopfen. Die Tür blieb zu. Vorsichtig drehte er am Knauf, doch es war abgeschlossen. Er gab Churion ein Zeichen und schon eilten vier Mann mit einem Rammbock zu ihm. Nach dem dritten Versuch zersplitterte das massive Holz und das Team konnte ungehindert eindringen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was jedoch niemand geahnt hatte, war, dass sie bereits in der Empfangshalle von einem &quot;Begrüßungskomitee&quot; erwartet wurden. Eine Maschinengewehrsalve nach der anderen zerfetzte die teure Holztäfelung und Splitter des Marmorfußbodens spritzten in die Höhe. Einer von Churions Männern wurde am Auge getroffen und brach blutend zusammen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Wie konnten sie das wissen?“ schrie Jared. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ich nehme an, sie haben Kameras auf dem Gelände installiert. Außerdem gibt es vielleicht noch mehr undichte Stellen, als wir denken“, rief Jensen zurück. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lesters Leute kannten sich vielleicht im Haus aus, was ihnen einen kleinen Vorteil verschaffte jedoch waren sie allesamt miese Schützen. Ihre Schüsse gingen meist ins Leere. Das SWAT-Team hatte sich rasch von dem „freundlichen Empfang“ erholt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Taktisch waren sie den Kämpfern der Bruderschaft um einiges überlegen. Einer nach dem anderen gab sein Leben in dem sinnlosen Kugelhagel und obwohl sie Churion mehrfach zur Aufgabe aufforderte, feuerten sie weiter aus vollen Rohren. Die Männer in schwarz arbeiteten sich gezielt ins Haus vor. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tief erschüttert mussten sie erkennen, dass sich die Männer, die sich ihnen entgegenstellten größtenteils noch Kinder waren oder zumindest Teenager. Das Feuergefecht in der Empfangshalle hatte einige Minuten gedauert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele der jungen Kämpfer hatten, nachdem sie sahen, wie ihre Brüder im Kampf gefallen waren, den Rückzug angetreten. Unbarmherzig wurden sie jedoch von Churions Leuten verfolgt und gestellt. Jensen, Jared und Joy waren mit einem Teil der Männer hinunter in den Keller gegangen. Joy meinte in all dem Lärm die Schreie einer Frau gehört zu haben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Hörst du daheim auch die Flöhe husten?“ erkundigte sich Jensen mit einem Augenzwinkern. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ja klar und wenn ich besonders gut drauf bin, singen wir zusammen sogar Schlaflieder“, ulkte sie. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Churion legte seinen Finger auf den Mund und brachte sie damit zum schweigen. Erneut fühlte sich Joy in die Kulisse eines Hollywoodstreifens versetzt. Der Keller bestand aus einem unterirdischen Gewölbe, dass durch Fackeln erhellt wurde. Die Flammen waren elektrischer Natur, doch flackerten sie genauso wie echte, um den Schein zu wahren. Ihre Körper warfen bizarre Schatten an die Wände und auf den Boden. Weiter hinten konnten sie hören, wie eine Frau und ein Mann miteinander stritten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Du dreckige, kleine Nutte, ich hätte dich umbringen sollen, als noch Zeit dafür war“, sagte der Mann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Dann tu’s doch jetzt, ich scheiß auf dich und deine Religion. Triscal hatte wenigstens Charisma und war eine Granate im Bett. Du wirst ihm nie das Wasser reichen können. Deine Gefolgsleute liegen da oben in ihrem Blut, während du dich feige hier unten verkriechst, beim Sarg deiner Geliebten“, Cheyenne spuckte ihm verächtlich ins Gesicht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wutentbrannt stürzte er sich auf das Mädchen und drückte ihr die Kehle zu. In dem Moment sprang Jensen aus seinem Versteck und legte die Waffe auf ihn an. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Lass sie los Lester, die Show ist zu Ende, wir wissen alles“, das war zwar ein kleiner Bluff, aber das konnte sein Gegner ja nicht wissen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lester erstarrte einen Augenblick, dann zog er Cheyenne in die Höhe und benutzte sie als lebendigen Schutzschild. Gleichzeitig griff er nach der Beretta, die in seinem Hosenbund gesteckt hatte und hielt sie dem Mädchen an die Schläfe. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Und Jensen, könntest du es noch einmal ertragen eine Frau sterben zu sehen und zu wissen, dass es deine Schuld war?“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Helens Tod war nicht MEINE Schuld“, gab Jensen gereizt zurück, „du warst derjenige, der uns verraten hat, du und deine Truppe von Geistesgestörten. Wieso hast du Helen getötet? Du hättest ebenso gut mich haben können?“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Frage brannte Jensen schon lange auf dem Gewissen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ich musste sie für ihre Untreue bestrafen. Du hast sie gehabt und besudelt, ich wollte sie nicht mehr. Ich konnte dich an ihr riechen und das hat mich verrückt gemacht, irre, verstehst du?“ Lester wirbelte mit der Waffe herum und lachte dabei hysterisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Wie armselig Lester. Wenn du Helen so gehasst hast, weshalb steht dann ihr Sarg in deinem Keller?“ drang Jensen weiter in ihn. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Niemand sollte sie haben, weder lebendig noch tot. Es war so eine Genugtuung, dich am Grab einer Fremden zu sehen, Wochen nach der eigentlichen Beerdigung. Zum Glück hatten ihre Eltern auf mich gehört und dich von der Beisetzung ausgeschlossen. Ich war der einzige, der Helen jemals besessen hat, selbst über ihren Tod hinaus.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Du bist ein krankes, perverses Arschloch“, Joy trat ebenfalls aus der Dunkelheit hervor und zielte auf Lester, „es wird ziemlich eng für dich Lester mein Bester. Du kannst nicht Jensen und mich gleichzeitig erledigen, also auf wen wird deine Wahl fallen?“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Schweiß lief in Strömen über Lesters Gesicht. Churion fluchte über das eigenmächtige handeln von Joy. Sie stand nun genau zwischen dem Irren und dem SWAT-Team. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Du kommst hier nicht mehr lebend raus Lester, außer du legst die Waffe weg“, sagte Jensen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Immer ganz der smarte Detective. Das hat sie so an dir geliebt. Deine lockere und doch korrekte Art“, Lester spuckte die Wörter förmlich aus und drückte sie Waffe noch fester gegen Cheyennes Schläfe. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Panisch kreischte sie auf. Jensen und Joy versuchten vergeblich ihn ins Visier zu nehmen, es würde nicht funktionieren, ohne die Geisel dabei zu gefährden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Leg die Waffe weg Lester“, Joys Stimme wurde eindringlicher. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Weshalb, ihr killt mich doch sowieso, wenn nicht heute, dann irgendwann auf dem elektrischen Stuhl oder mit der Giftspritze. Wenigstens konnte ich vorher noch ein paar Zeichen setzen. Ihr werdet auch nach meinem Tod ein paar explosive Überraschungen erleben. Wenn ich von dieser Welt gehe, dann geht auch ein Teil von dieser Stadt mit mir.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er lachte wieder hysterisch. Geschockt, über das was er soeben gehört hatte, informierte Churion das ATF über die gefährliche Situation. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Kann es sein, dass es nur leere Worte sind, die du in deiner großen Verzweiflung von dir gibst?“ Jensen fixierte ihn mit seinen Blicken. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Das werdet ihr noch früh genug herausfinden. Lester wird als Genie in die Geschichte eingehen. Als jemand, der die Welt verbesserte“, pries er sich selbst. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er hatte wirklich jegliche Bodenhaftung verloren. Sein Verstand war total aus den Fugen geraten, „und jetzt verzeiht mir, wenn ich mich von Euch verabschiede, es wartet noch Arbeit auf mich. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er tippte mit der linken Schuhspitze unmerklich an die Kante des Podestes auf dem Helens Sarg stand. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Völlig überraschend für alle, öffnete sich blitzschnell eine Klappe unter seinen Beinen und er verschwand vor den Augen aller in der Tiefe. Ohne zu zögern, sprangen Joy, Jensen, Jared und die anderen einer nach dem anderen in die Öffnung. Die Rutschpartie dauerte nur einige Sekunden und sie landeten recht unsanft erneut einige Etagen tiefer in einem anderen Gewölbe. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier war es jedoch stockdunkel. Fluchend suchten sie nach ihren Taschenlampen. Cheyennes verzweifelte Schreie, wiesen ihnen den Weg. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Verdammter Scheißkerl, der könnte im Zirkus auftreten“, brüllte Jensen und verschwand in der Dunkelheit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Gänge waren angelegt, wie ein Labyrinth. Was war das? Bildete sich Jensen das nur ein, oder hörte er tatsächlich das Geräusch eines Motors? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Batman hätte sich hier wohl gefühlt“, Jared kam völlig außer Atem bei Jensen an, der zustimmend nickte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Und wenn ich mich nicht irre ist Lesterman drauf und dran mit der Kleinen abzuhauen. Das müssen wir unbedingt verhindern.&quot; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unvermittelt endete der Gang in einer Garage, in der sich einige Enduros befanden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ach du heilige Scheiße, ich bin schon Ewigkeiten nicht mehr auf so einem Ding gesessen“, rief Jared und freute sich wie ein kleines Kind. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie sahen gerade noch die roten Rücklichter von Lester Maschine. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ich mochte diese Dinger zwar nie, aber drauf geschissen“, murmelte Jensen, schnappe sich eine KTM und trat den Kickstarter durch. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem zweiten Versuch sprang der Motor an. Jared wäre beinahe von seiner Enduro geplumpst, als er sah, wie elegant sich Joy ins Zeug legte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Mädchen, wo hast du das gelernt?“ rief er ihr hinterher, doch sie war schon längst außer Hörweite. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Enduro war ein wunderbares Gefährt, um sich durch die Hügel von Hollywood zu bewegen. Allerdings kam Lester nicht so voran, wie er es sich gedacht hatte. Cheyenne wurde zum lästigen Ballast. Bei nächst bester Gelegenheit, stieß er sie unsanft vom Sitz und sie flog in hohem Bogen einen kleinen Abhang hinunter, an dem sie reglos liegen blieb. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jensen, der Lester dicht auf den Fersen war, beobachtete das ganze doch er dachte nicht daran, die Verfolgung aufzugeben. Die Leute im Hubschrauber würden sich sicher um das Mädchen kümmern. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sein Gegner hatte große Übung im Geländefahren. Jensen war seit zehn Jahren nicht mehr auf so einem Ding gesessen und musste höllisch aufpassen, nicht abgeworfen zu werden. Mit großen Augen sah er, wie Joy in seinem Rückspiegel immer größer wurde und aufholte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jared hingegen fuhr grottenschlecht. Das kam davon wenn man seinen Hintern immer nur in Ferrarisitzen platt drückte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Joy schien eine kleine Göttin auf zwei Rädern zu sein. Nicht nur dass sie es schaffte, Jensen zu überholen. Schließlich gelang es ihr auch noch mit Lester auf gleiche Höhe zu kommen. Immer wieder versuchte sie ihn abzudrängen, was ihn deutlich langsamer werden lies. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf sie schießen konnte er nicht, denn er musste mit beiden Händen die Lenkstange festhalten, um nicht zu stürzen. Jetzt holte auch Jensen auf und so konnten sie Lester in ihre Mitte nehmen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Gib auf, du hast verloren!“ schrie er um das Getöse der Motoren zu übertönen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie waren nur noch wenige Meter von einem steilen Abhang entfernt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Lester bleib stehen, das ist es nicht wert“, redete Joy auf ihn ein, „dort vorne ist der Weg zu Ende.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Und wenn schon, ich sterbe und mit mir sterben noch tausend andere Leute“, sein Größenwahn hatte den Höhepunkt erreicht, „niemand ist Herr über MEIN Leben. Ich gehöre nur mir.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während Jensen und Joy scharf bremsten, um nicht den Abhang zu stürzen, jagte Lester mit dem Motorrad über die Kante hinweg. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Motor heulte ein letztes Mal laut auf, dann stürzte Lester mit seiner Enduro in die Tiefe. Das Motorrad explodierte beim Aufprall augenblicklich. Instinktiv hoben Jensen und Joy schützend ihre Hände vor die Augen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Knall war sicher meilenweit zu hören gewesen. Nun stieß auch Jared zu ihnen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Hat er nicht gesagt, er wollte mit einem Bums abtreten?“ grinsend sah er zwischen den beiden hin und her. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz darauf trafen die Rettungskräfte am Unfallort ein. Die Feuerwehr musste den Brand umgehend unter Kontrolle bringen, damit er sich nicht ausbreiten konnte. Zum Glück waren die Büsche durch den starken Regenfall der letzten Tage nicht so ausgetrocknet wie sonst. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bestätigung von Lesters Tod kam ungefähr eine halbe Stunde später. Alle hatten sich wieder am Herrenhaus eingefunden. Cheyenne war in eine Klinik gebracht worden und hatte der Polizei „ganz selbstlos“ die Verstecke jener Bomben genannt, die Lester über seinen Tod hinaus berühmt machen sollten. Alle waren erfolgreich entschärft worden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Damit hat sie ihren Hals gerade noch aus der Schlinge gezogen“, seufzte O’Rourke, die Staatsanwaltschaft hat einen Deal mit ihren Anwälten abgeschlossen, sie kommt lebenslänglich hinter Gitter. Vorzeitige Entlassung unmöglich.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Lester hat sich am besten aus der Affäre gezogen, feige Sau.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Joy, solche Töne bin ich ja gar nicht von dir gewöhnt“, Jensen tat entsetzt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Du kennst mich eben viel zu wenig. Sonst hättest du wissen müssen, dass ich Juniorenmeisterin im Motocross war. Aber von diesen wilden Zeiten hat dir sicher nie jemand erzählt. Nicht mal Helen. Du kennst mich nur als Bürozicke vom Dienst.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie grinste ihm zu, dann wandte sie sich an O’Rourke, „Chief, wissen sie vielleicht ob Churion verheiratet ist?“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Nein, bin ich nicht“, sagte eine Stimme hinter ihr. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie drehte sich um. Der SWAT-Teamleader war völlig durchgeschwitzt. Trotzdem umarmten sich die beiden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Sie können jederzeit bei mir im Team anheuern“, meinte er mit einem strahlenden Lächeln, „natürlich müssen wir die Einzelheiten vorher bei einem gemütlichen Abendessen unter vier Augen besprechen.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie hing sich bei ihm ein und verabschiedete sich von Jensen, Jared und dem Chief mit einem verschwörerischen Augenaufschlag. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Und was lernen wir daraus? Wir täten alle besser daran Uniform zu tragen oder zumindest eine Rennfahrerkluft“, meinte Jared. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ich hab noch einiges zu erledigen Männer“, O’Rourke nickte kurz und ging hinüber zum SWAT-Team. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jensen seufzte, „alle kriegen was sie verdienen. Lester verpufft in den Hollywood Hills. Seine Freunde bei der Polizei und beim Stadtrat bekommen Zimmer mit Aussicht hinter schwedischen Gardinen, Joy und ihr harter Junge üben demnächst Nahkampf auf der Matratze und was tun wir?“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Wir könnten die Nonne besuchen, die würde sich sicher ihren Allerwertesten abfreuen.“, feixte Jared, „und wir könnten dem alten Jensen ein paar Pornohefte mitbringen.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Du hast aber abartige Vorstellungen von einem Samstagabend“, lachte Jensen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Denkst du Dr. Warren hätte Lust mit uns beiden, na ja du weißt schon?!“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ice, ich bitte dich. Du könntest doch nie mit mir mithalten“, gab Jared lachend zurück. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dafür boxte ihn Jensen leicht in die Seite. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jared warf einen Blick auf seinen Organizer, „Bingo, Trish hat heut wieder ne heiße Party laufen. Wie wär’s?“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jensen bekam glänzende Augen, „aber vorher müssen wir uns noch stylen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Stylen? Ice, ich denke ich muss die Hoffnung noch nicht ganz aufgeben, aus dir nen echten Gent zu machen.“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Solange ich mir nicht die Haare wachsen und so ein dämliches Mützchen wie du sie immer trägst, tragen muss …“ &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lachend legten sie sich gegenseitig die Hand auf die Schulter und beobachteten den spektakulären Sonnenuntergang.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-size: medium;&quot;&gt;&lt;strong&gt;THE END&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;</description>
      <pubDate>Sat, 06 Feb 2010 18:15:07 +0200</pubDate>
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